Das "Selfie" eines Tages verdichtet die Wahrnehmung vieler zu einem Hörstück über die Gegenwart
Das "Selfie" eines Tages verdichtet die Wahrnehmung vieler zu einem Hörstück über die Gegenwart © Wandersmann / PIXELIO

Hörspiel

Der 29. Januar - Selfie eines Tages

Im Januar 1947 rief der NWDR seine Hörerschaft dazu auf, den 29.01. zu beschreiben. Darauf schilderten viele Briefe die Nachkriegszeit. WDR und NDR wiederholten den Aufruf 30 Jahre später, dann noch einmal 20 Jahre darauf. Diese Ergebnisse fasst Julia Solovevia zu einem akustischen "Selfie".

Im Hungerwinter 1947 rief der NWDR am 29. Januar zum ersten Mal seine Hörerinnen und Hörer dazu auf, diesen einen Tag zu beschreiben. In vielen Briefen schilderten sie ihren und konstruierten somit ein authentisches Potpurri der Nachkriegszeit. Aus den eingesandten Briefen und Geschichten montierte der Feature-Pionier Ernst Schnabel die Chronik eines Tages.

Das Projekt war so erfolgreich, dass WDR und NDR 30 Jahre später das Experiment wiederholten. Weitere 20 Jahre später luden NDR 4 und Radio Bremen 2 ihre Hörerschaft wieder ein, zu notieren, was sie am 29. Januar 1997 erlebten. Die Zeitbilder wandelten sich Mal um Mal.

Der 29. Januar 2017 zeigt noch mal ein neues Gesicht: digital, global, schnell, modern. Julia Solovieva hat ein akustisches "Selfie" dieses Tages entworfen, welches vom WDR3 gesendet wird.

"Der 29. Januar" im Überblick

Der 29. Januar

von Julia Solovieva

Produktion: 2017

Sendezeit So, 28.01.2018 | 19:04 - 20:00 Uhr
Sendung WDR 3 "Hörspiel"
Radiosendung

Diese Sendung empfehlen