Er behandelt in seinen Stücken die Anfälligkeit für den Faschismus.
Er behandelt in seinen Stücken die Anfälligkeit für den Faschismus. © Lisa Spreckelmeyer / PIXELIO

LiteraturLesung

Der Faustkampf, das Harfenkonzert und die Meinung des lieben Gottes

Der im Dezember 1901 in Fiume geborene und mit 38 Jahren im Exil in Paris gestorbene Dramatiker und Erzähler Ödön von Horváth erhielt seinen literarischen Ruhm vor allem durch seine Theaterstücke. Noch heute gehören diese zu den meistgespielten auf den Bühnen Deutschlands.

Auch wenn die Prosa in seinem Werk eine geringere Rolle spielt, ist diese keineswegs nebensächlich. Feinfühlig beschäftigt er sich damit, wie anfällig seine Generation für den Faschismus ist. In seinen kurzen Geschichten behandelt er den Aufstieg des Hitlerregimes, die Deutschtümelei, das Spießertum und die geschäftige Gemeinheit.

"Der Faustkampf, das Harfenkonzert und die Meinung des lieben Gottes" im Überblick

Der Faustkampf, das Harfenkonzert und die Meinung des lieben Gottes

von Ödön von Horváth

Mit Ernst-August Schepmann

Sendezeit Di, 04.05.2021 | 22:00 - 22:35 Uhr
Sendung NDR Kultur "Am Abend vorgelesen"
Radiosendung

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