Der pathologische Fall in ihrer ganzen schonungslosen Brutalität
Der pathologische Fall in ihrer ganzen schonungslosen Brutalität © Mlenny / iStock.com

Hörspiel

Der Irre nach der Novelle von Georg Heym

Die 1911 geschaffene Novelle des expressionistischen Dichters und Erzähler Georg Heym wurde posthum 1913 veröffentlicht. Darin wird über die letzten Tage eines Irren berichtet.

Georg Heym erzählt in seiner Novelle "Der Irre" auf erbarmungslose Weise einen pathologischen Fall in ihrer ganzen schonungslosen Brutalität. Die irre Kaltblütigkeit seiner Taten bis zur erbarmungslosen Reaktion der Gesellschaft.

Heym verwendet die innere Perspektive zur Darstellung und lässt dabei jegliche Wertung außer acht. Damit will er die Ereignisse des Hässlichen, des Asozialen, des Irrationalen, des Unmoralischen und des Subjektiven, die sowohl eine Faszination als auch Schock hervorruft, ausdrücken.

"Der Irre nach der Novelle von Georg Heym" im Überblick

Der Irre nach der Novelle von Georg Heym

von Iris Drögekamp, Manfred Hess

Mit Christian Redl u. a.

Produktion: 2012

Sendezeit Do, 14.01.2021 | 22:05 - 23:00 Uhr
Sendung SWR2 "SWR2 Hörspiel-Studio"
Radiosendung

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