Der wertvolle Kompost, auch in der Philosophie
Der wertvolle Kompost, auch in der Philosophie © Michaela Kobyakov / freeimages.com

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Ein Haufen voller Hoffnung - Über das, was im Kompost steckt

Kompost wird häufig als das "Gold des Gartens" angesehen. Diese Praktik des Kompostierens ist nicht nur eine traditionelle Methode zur Bodenverbesserung, sondern stellt in der Epoche des Anthropozäns auch ein Fundament für innovative Kreislaufkonzepte dar.

Obwohl er lediglich wie ein gewöhnlicher Abfallhaufen wirkt, ist der Kompost tatsächlich ein bedeutsames Sinnbild: Er repräsentiert mehr als nur Küchenabfälle, Regenwürmer und zersetztes Grünzeug. In ihm entsteht aus Altem etwas Frisches – er ist ein Schauplatz neuer Möglichkeiten, der zugleich eine Antwort auf den weltweiten Verlust an fruchtbarem Land geben kann. Philosophinnen, Gartenbegeisterte und Umweltaktivisten finden in Kompost Lösungen für einige der drängendsten Probleme des Anthropozäns. Sie veranschaulichen, wie wir durch die Nachahmung natürlicher Prozesse lernen können, im Kreislauf zu agieren.

In einer Zeitfragen-Sendung werden Menschen präsentiert, die mit originellen Methoden und unkonventionellen Materialien experimentieren. Dabei wird untersucht, weshalb ausgerechnet jetzt Kompost erneut ins Rampenlicht rückt.

"Ein Haufen voller Hoffnung - Über das, was im Kompost steckt" im Überblick

Ein Haufen voller Hoffnung - Über das, was im Kompost steckt

von Anna Goretzki

Sendezeit Di, 14.07.2026 | 19:30 - 20:00 Uhr
Sendung Deutschlandfunk Kultur "Zeitfragen Feature - Wirtschaft und Umwelt"
Radiosendung