
Hörspiel
"Der koschere Himmel" - Nach dem Tod sind alle Religionen gleich
Bernhards Mutter Rosa hat vor ihrem Tod ihren letzten Willen geäußert: Sie möchte neben ihrem Mann beerdigt werden. Klingt nach einem leicht zu erfüllenden Wunsch, doch Rosa ist Jüdin, ihr Mann aber war Christ. Der Rabbiner will Bernhards Mutter nicht auf einem städtischen Friedhof bestatten.
Der letzte Wille soll geachtet werden - doch was tun, wenn er an Bürokratie und religiösen Konventionen zu scheitern droht?
Bernhards Mutter Rosa, jüdischen Glaubens, ist gestorben. Ihr letzter und unerschütterlicher Wunsch ist, an der Seite ihres Mannes beerdigt zu werden. Der hatte ihr im Dritten Reich das Leben gerettet. Aber als Christ liegt er ordnungsgemäß auf dem städtischen Friedhof.
Der Rabbiner weigert sich, Rosa neben ihrem Mann zu bestatten, die Beerdigung muss seiner Ansicht nach zwingend auf dem jüdischen Friedhof stattfinden.
Für Bernhard beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Wenig hilfreich ist in diesem tragikomischen Spiel auch die angereiste Verwandtschaft aus Israel.
"Der koschere Himmel " im Überblick
Der koschere Himmel
von Lothar Schöne
Mit Alexander Radszun, Sigrid Bode, Judith Engel, Walter Renneisen u.a.
Produktion: 2013
| Sendezeit | Mo, 30.10.2017 | 19:04 - 20:00 Uhr |
| Sendung | WDR 3 "Hörspiel" |