Der Trompeter Miles Davis und seine Erfahrung mit Rassismus
Der Trompeter Miles Davis und seine Erfahrung mit Rassismus © tatlin / freeimages.com

JazzMusiker-Porträt

Der Trompeter Miles Davis und seine weißen Mitmusiker

Im Mai 2026 würde der legendäre Musiker Miles Davis seinen 100. Geburtstag feiern. Wie haben er und seine weißen Kollegen aus der Musikbranche sich damals gegenseitig inspiriert?

Davis, der unter den rassistischen Verhältnissen in den USA litt, trug zahlreiche emotionale Narben, die ihm durch seine weißen Mitbürger zugefügt wurden. Er reagierte häufig mit scharfer Kritik, doch einige weiße Musiker zählten zu seinen engsten Freunden. Selbst als Davis bereits als eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der Jazzwelt anerkannt war, erlebte er aufgrund seiner Hautfarbe Schikanen durch weiße Polizisten. Die emotionalen Verletzungen und die daraus resultierende Verbitterung begleiteten ihn sein ganzes Leben lang und äußerten sich auch in kritischen Bemerkungen über seine weißen Mitmusiker. Trotzdem arbeitete er eng mit einigen von ihnen zusammen, wie den Pianisten und Keyboardern Bill Evans, Joe Zawinul und Chick Corea. Gil Evans, der für Davis unter anderem die Arrangements für "Sketches of Spain" schrieb, entwickelte sich im Laufe der Jahre sogar zu einem engen Freund.

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Der Trompeter Miles Davis und seine weißen Mitmusiker im Überblick

Sendezeit Do, 21.05.2026 | 21:05 - 22:00 Uhr
Sendung Deutschlandfunk "JazzFacts"
Radiosendung