In der aktuellen Krise haben sogenannte Verschwörungstheorien Hochkonjunktur, die Erzählungen werden immer absurder und ihre Anhänger immer extremer. Sie setzen der Komplexität der Welt einfache Denkmodelle gegenüber. Dagegen stehen die Kritiker dieser Strömung, sie spotten zu Recht über die Ideologen und ihre Mitläufer, doch auch sie machen es sich mitunter viel zu einfach, wenn sie bloß einfältige Loblieder auf „die Wissenschaft“ oder „die Demokratie“ anstimmen. Diesen blinden Fleck legt nun der großartige Film von #ToddHaynes bloß: „Vergiftete Wahrheit“ (#DarkWaters) könnte auch die Illustration einer Verschwörungstheorie sein, doch es ist eine wahre Geschichte, die in den 1960er-Jahre begann. Ein Chemiekonzern vergiftet das Trinkwasser von Tausenden Menschen, gekaufte Wissenschaftler und Politiker spielen das schmutzige Spiel mit. Mark Ruffalo spielt einen heroischen Anwalt, der nicht aufgibt und gegen die mächtigen Konzerninteressen ankämpft. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Literatur:David Graeber: Bullshit-Jobs. Vom wahren Sinn der Arbeit. Klett Cotta.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans
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Kino anders gedacht: Der Titel und zugleich oberstes Prinzip der Filmanalyse. Wolfgang M. Schmitt jun. beleuchtet aktuelle Großproduktionen (und manchmal auch Klassiker) aus einer etwas anderen Perspektive. Jede Woche eine neue ideologiekritische Analyse!
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Folge vom 14.04.2026Ep. 292: Verschwörungstheorie? VERGIFTETE WAHRHEIT - Kritik & Analyse
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Folge vom 12.04.2026Ep. 291: Das System Putin und wir: DER MAGIER IM KREML – Kritik & AnalyseJude Law schlüpft in die Rolle von Vladimir Putin, Paul Dano spielt seinen amoralischen Berater. Die außer Kontrolle geratene Jelzin-Ära befindet sich in ihrem Endstadium, als ein Oligarch sich einen unscheinbar wirkenden KGBler namens Putin als nächsten Präsidenten der Russischen Föderation auswählt. „Der Magier im Kreml“ erzählt rückblickend den Aufstieg Putins und analysiert die Manifestation seiner Macht durch seinen gewieften Berater Baranow, eigentlich Surkow. Olivier Assayas, bekannt durch die Serie „Carlos – Der Schakal“ inszeniert die Chronologie der Tyrannei nüchtern und schlaglichtartig, jedoch erkennen wir darin in den besten Momenten des Films auch in verzerrter Weise uns selbst. Putin ist zweifellos das Extrem, aber dieses lässt offenbar werden, was man als Dilemma – selbst in einer Demokratie – bezeichnen darf: Die Diskrepanz zwischen Staat und Bevölkerung. Der Polit-Thriller demonstriert zudem: Die Macht ist leer, sie blickt in einen Abgrund, aber dennoch ist sie mächtig. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse! Literatur:Jörg Baberowski: Am Volk vorbei. Zur Krise der liberalen Demokratie. C.H. Beck.Peter Sloterdijk: Der Fürst und seine Erben: Über große Männer im Zeitalter der gewöhnlichen Leute. Suhrkamp. Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans
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Folge vom 09.04.2026Ep. 290: Ist Gier gut? WALL STREET - Kritik & AnalyseDieser Film ging nach hinten los: Eigentlich wollte #OliverStone mit „Wall Street“ Kritik am #Kapitalismus, vor allem an den Finanzmärkten üben, die in den 1980er-Jahre boomten und die Klasse der Yuppies hervorbrachten. Doch der Regisseur hatte die Rechnung ohne seinen Protagonisten gemacht, denn eine Figur wie #GordonGekko (grandios gespielt von Michael Douglas) mag zwar moralisch zweifelhaft sein, doch gerade deshalb fasziniert sie uns. Es ist wenig verwunderlich, dass sich viele Zuschauer damals Gekko zum Vorbild nahmen. Doch das ist nicht das einzige Problem mit Stones Kapitalismuskritik, denn im Gegensatz zu seiner Hauptfigur scheint er das Wirtschaftssystem nicht richtig zu verstehen und konzentriert sich bloß auf einen Nebenkriegsschauplatz. Aber wie ist es nun mit der berühmten „Gier ist gut“-Rede, die der gefürchtete Börsenmakler auf einer Aktionärsversammlung hält? Gekko klagt die Trägheit der Vorstandsvorsitzenden an, er wettert gegen die Bürokratie innerhalb des Unternehmens und sagt außerdem, dass die USA nur noch eine zweitrangige Weltmacht ist. Hat er Recht? Und wie ist es eigentlich mit der Gier? Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Video!Literatur:David Graeber: Bullshit-Jobs. Vom wahren Sinn der Arbeit. Klett Cotta.Stephan Kaufmann, Antonella Muzzupappa: Crash Kurs Krise. Wie die Finanzmärkte funktionieren. Eine kritische Einführung. Bertz + Fischer.Ludwig von Mises: Die Bürokratie. Academia Verlag.Die DeepDive zu den Romantischen Komödien von Meg Ryan, zu Hitchcocks „Psycho“ und zu Kubricks „Eyes Wide Shut“ und den Epstein-Files gibt es via Steady, Patreon und Apple.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans
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Folge vom 05.04.2026Ep. 289: Der provokanteste Film des Jahres: PILLION – Kritik & AnalyseHarry Melling und Alexander Skarsgård sind in einer der ungewöhnlichsten Romantischen Komödien der Filmgeschichte zu erleben. Mit „Pillion“ wird aus der RomCom eine DomCom. Melling spielt den verschüchterten Colin, der ein, wie er selbst sagt, Talent zur Hingabe hat. Damit ist er der richtige Partner für den von Skarsgård gespielten Biker Ray, der Befehle erteilen will, die widerspruchslos ausgeführt werden. Regisseur Harry Lighton erzählt die Geschichte dieses Dom/Sub-Verhältnisses abwechselnd mit Leichtigkeit und Härte. Der Film schlägt und streichelt uns. Lighton geht dabei bis an unsere Schmerzgrenze – und manchmal über Colins Schmerzgrenze hinaus. Eine neue Liebesordnung wird hier verhandelt – in einem post-patriarchalen Arrangement, das dennoch von Hierarchien geprägt ist. In diesem reizvoll inszenierten Extrem spiegeln wir unsere eigenen Beziehungen.Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der neuen Filmanalyse!Die DeepDive zu den Romantischen Komödien von Meg Ryan, zu Hitchcocks „Psycho“ und zu Kubricks „Eyes Wide Shut“ und den Epstein-Files gibt es via Steady, Patreon und Apple.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans