Die Oper wurde erst spät gewürdigt.
Die Oper wurde erst spät gewürdigt. © Josep Renalias / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0

Klassik-Konzerte & Oper

Die lustigen Weiber von Windsor

In Otto Nicolais "Die lustigen Weiber von Windsor" geht es um die Liebe, die Lust und die Lektion. Mit ein und demselben Liebesbrief versucht ein Sir an zwei Frauen heranzukommen. In dieser historischen Aufnahme von 1977 sind unter anderem Karl Ridderbusch und Helen Donath zu hören.

Sir John Falstaff ist schon in die Jahre gekommen, doch blieb umtrieben, wollüstig und ein Charmeur. Die Frauen, die er gleichzeitig umwerben will, kommen ihm dabei auf die Schliche und tun sich zusammen, um Rache zu üben.

In Nicolais Buffonesk Oper "Die lustigen Weiber von Windsor" wird italienische Lebensfreude mit deutsch romantischer Gemütstiefe verschmolzen. Süßes Belcanto trifft auf Spitzfindigkeit und warme Klänge, bei denen man sich wohlfühlt.

Inspiriert wurde die Oper von einer Shakespeare-Komödie. In Wien wurde sie in Auftrag gegeben und fertiggestellt wurde sie in Berlin. Dort fand dann auch 1849 die Uraufführung statt, weil König Friedrich Wilhelm IV. es sich so wünschte. Am Anfang war die Oper noch ziemlich unbeliebt, doch Jahre später wurde sie wieder entdeckt und endlich entsprechend gewürdigt.

"Die lustigen Weiber von Windsor" im Überblick

Die lustigen Weiber von Windsor

von Otto Nicolai

Mit Leitung: Rafael Kubelík / Karl Ridderbusch als Sir John Falstaff, Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks

1977

Sendezeit So, 22.11.2020 | 20:04 - 23:00 Uhr
Sendung WDR 3 "WDR 3 Oper"
Radiosendung

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