
JazzMusiker-Porträt
Die Saxofonistin Ingrid Laubrock schreibt für Studio Dan
Ingrid Laubrock vereint meisterhaft Genauigkeit mit Anpassungsfähigkeit und überschreitet dabei die Grenzen der Genres.
Im derzeitigen Trend von Jazzmusikern, die Neue Musik komponieren, nimmt Laubrock, wohnhaft in New York, eine immer bedeutendere Position ein. Zwei Aufträge des Wiener Ensembles Studio Dan betonen ihre Sonderstellung. Diese Gruppe, die 2005 ins Leben gerufen wurde, unterscheidet sich von anderen Neuen Musik-Ensembles durch die Fähigkeit ihrer Mitglieder, zu improvisieren, was ideale Bedingungen für Kompositionen von George Lewis, Anthony Braxton und nun auch der ehemaligen Braxton-Kollegin Laubrock schafft. Eine ihrer ersten Kompositionen wurde von den Kritikern der "New York Times" als eines der "25 besten klassischen Musikstücke 2018" gewürdigt. Das Programm stellt Laubrocks Werk "Zones" in der Version von 2023/26 sowie das neue Stück "Torn" vor. Es stellt sich die Frage, ob der Begriff "Thirdstream" aus den 1950er Jahren, der das Zusammentreffen von Jazz und Klassik bezeichnet, diesen jüngsten Entwicklungen noch gerecht wird.
Die Saxofonistin Ingrid Laubrock schreibt für Studio Dan im Überblick
| Sendezeit | Do, 20.08.2026 | 21:05 - 22:00 Uhr |
| Sendung | Deutschlandfunk "JazzFacts" |