Der Tod wird beschrieben wie er ist, nicht wie er in den Medien erscheint.
Der Tod wird beschrieben wie er ist, nicht wie er in den Medien erscheint. © geralt / pixabay.com

Hörspiel

Die Sekunde dazwischen

Wenn man von einem Leben erzählen möchte, wo soll man da anfangen und wo aufhören? Wie erzählt man von jemandem, der nur noch als Erinnerung existiert? In diesem Hörspiel-Monolog von Andreas Sauter muss sich der Protagonist diese Fragen stellen, um von seiner Großmutter Hanna zu erzählen.

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Der Enkel erlebt jeden Moment des Sterbens seiner Großmutter mit. Das protokolliert er, wobei er möglichst distanziert bleibt. Das Sterben an sich bleibt unspektakulär, ganz im Gegensatz zu dem, was uns durch Medien über Krieg und Katastrophen vermittelt wird.

Der Fokus dieses 2005 von Andreas Sauter eigentlich für die Bühne geschriebenen Texts liegt unter anderem auf dem modernen Umgang mit der omnipräsenten Realität des Todes. Das Unsagbare wird von ihm in einer Sprache verpackt, die auch für die heutige Jugend wirkt. Man muss sich die Frage stellen, ob es eine Zwischensekunde gibt, in der man sich zwischen Leben und Tod befindet.

"Die Sekunde dazwischen" im Überblick

Die Sekunde dazwischen

von Andreas Sauter

Mit Andreas Maier

Produktion: 2006

Sendezeit Fr, 19.03.2021 | 20:00 - 21:00 Uhr
Sendung SRF 1 "SRF 1 Hörspiel"
Radiosendung

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