Aus Märchen und Fantasy kennen wir Personen, die in einen anderen Körper schlüpfen. Angenommen, das ginge: Wäre ich dann noch ich? Bin ich also jemand anders als mein Körper?
Diese Episode bildet einen Einstieg in ein neues Thema zwischen Anthropologie und Metaphysik. Ich diskutiere einige Grundbegriffe und zeige, warum diese Frage überhaupt wichtig sein könnte.
Literatur:
Franz Kafka, Die Verwandlung
Kultur & Gesellschaft
Durchblick Philosophie Folgen
Dieser Podcast gibt eine Übersicht über die grundlegenden Fragestellungen und Denkmodelle der Philosophie. Er folgt in etwa dem Lehrplan der gymn. Oberstufe in NRW und wendet sich an Alle, die sich für Philosophie interessieren.
Folgen von Durchblick Philosophie
112 Folgen
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Folge vom 29.04.202008 Wer ist dieser "Ich" überhaupt? Köper und Seele, Einführung
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Folge vom 15.04.202007 Wer hat Angst vorm „Gender-Wahn“? Exkurs zu Judith ButlerKönnen wir die Rolle als Frau oder Mann wirklich abstreifen? Diese Frage blieb in der letzten Episode offen – und sie ist ein Ausgangspunkt für Judith Butler, eine der bekanntesten (und umstrittensten!) Theoretikerinnen der aktuellen Gendertheorie. In dieser Episode stelle ich ihre Position vor und gehe der Frage nach, warum der Begriff „Gender“ eigentlich so ein Aufreger-Thema ist. Literatur Judith Butler, Das Unbehagen der Geschlechter
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Folge vom 01.04.202006 Was ist eine „richtige“ Frau? Das Geschlechterverhältnis nach Simone de BeauvoirZum Abschluss des Themenblocks „Natur und Kultur“ geht es um ein konkretes Beispiel: die Einteilung der Menschen in Männlein und Weiblein. Wer macht diese Einteilung und was macht sie mit uns? Wir fragen nochmals kurz Dawkins und Gehlen. Anschließend wenden wir uns Simone de Beauvoirs existenzialistischer Antwort zu, die erklärt, warum die Frau in der Vergangenheit immer das untergeordnete, „das Andere Geschlecht“ gewesen ist. Literatur: Simone de Beauvoir, Das andere Geschlecht: Sitte und Sexus der Frau Kate Kirkpatrick, Simone de Beauvoir: Ein modernes Leben
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Folge vom 18.03.202005 Zur Freiheit verurteilt - Jean-Paul Sartre, ExistenzialismusSartre lehnt alle Festlegungen darauf, was „der“ Mensch „eigentlich“ ist, ab. Aus seiner Sicht kann das niemand wirklich definieren, nicht einmal Gott (!). Natur, Kultur: Alles das ist für ihn „Essenzialismus“. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Der Mensch existiert zuerst und muss dann selbst festlegen, was er eigentlich sein will. Ganz schön viel verlangt? Literatur: Jean-Paul Sartre, Der Existentialismus ist ein Humanismus: Und andere philosophische Essays 1943 - 1948 Jean-Paul Sartre, Gesammelte Werke in Einzelausgaben. Philosophische Schriften Band 3: Das Sein und das Nichts. Versuch einer phänomenologischen Ontologie Martin Suhr, Jean-Paul Sartre zur Einführung