Die innere Zerrissenheit des Protagonisten nehmen Außenstehende nicht wahr
Die innere Zerrissenheit des Protagonisten nehmen Außenstehende nicht wahr © momosu / pixelio.de

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Eekenhof - Novelle von Theodor Storm | Teil 1 von 4

Teil 1/4 | Nach außen hin ist der Protagonist ein egozentrischer Tyrann, der ohne Rücksicht auf Verluste jedes Mittel recht ist, sein Ziel zu erreichen: die Karriereleiter bis ganz nach oben klettern. Doch so unverletzbar er auch scheint, seine zerrüttete Familie holt ihn immer wieder ein ...

Die Erzählung "Eekenhof", niederdeutsch für "Eichenhof", entstand 1879, im letzten Jahr, das Theodor Storm als Amtsrichter in Husum verbrachte.

Storm erklärte sie gegenüber seinem Verleger als seine "Lieblingsarbeit". Es ist die Geschichte eines skrupellosen Aufsteigers und patriarchalischen Tyrannen, der - allem Erfolg und äußerlichen Gelingen zum Trotz - an den Verstrickungen seines Familienlebens zerbricht. Sie spielt im 17. Jahrhundert, und Storm hat sie in eine legendenhafte, beinahe vorhistorische Atmosphäre getaucht. Die Aufnahme mit Erich Schellow entstand 1981.

"Eekenhof - Novelle von Theodor Storm" im Überblick

Eekenhof - Novelle von Theodor Storm

von Theodor Storm

Mit Erich Schellow

Produktion: 1981

Sendezeit Di, 03.01.2017 | 22:00 - 22:33 Uhr
Sendung NDR Kultur "Am Abend vorgelesen"
Radiosendung