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Eine Geschichte von Schein und Sein: "Kleider machen Leute" | Teil 1 von 4
Teil 1/4 | Der Schneidergeselle Wenzel Strapinski lebt in Armut, kleidet sich aber dennoch gut. Das führt dazu, dass er für einen Grafen gehalten wird. Strapinski ist zu schüchtern, um das Missverständnis aufzuklären und fügt sich seiner Rolle. Denn die Tochter eines angesehen Bürger verliebt sich in ihn.
"Kleider machen Leute" ist eine von zehn Erzählungen aus Kellers berühmter Novellensammlung "Die Leute von Seldwyla".
Sie erschien 1856 und 1874 in zwei Teilen und gehört zu den repräsentativen Werken deutscher Erzählkunst im 19. Jahrhundert.
"Kleider machen Leute" spielt im fiktiven Ort Sedwyla und handelt vom arbeitslosen Schneidergesellen Wenzel Strapinski, der wegen seines kostbar anmutenden Mantels für einen hohen Herrn gehalten wird und nicht den Mut findet, das Missverständnis aufzuklären.
Hugo R. Bartels liest die Geschichte von Schein und Sein in einer historischen Aufnahme von 1962.
"Kleider machen Leute" im Überblick
Kleider machen Leute
von Gottfried Keller
Mit Hugo R. Bartels
| Sendezeit | Mo, 06.01.2014 | 22:00 - 22:33 Uhr |
| Sendung | NDR Kultur "Am Abend vorgelesen" |