
LiteraturLesung
Emanuel Maeß liest: "Versuch über das Schweben"
Dlf präsentiert Auftragsarbeiten von Schriftstellern. Emanuel Maeß beschreibt in seiner Geschichte das Schweben und die Freiräume des amerikanischen Lebensstils, trotz des vorherrschenden Kapitalismus. Der Erzähler findet darin Kontemplation und Euphorie und fühlt sich irgendwann selbst schwebend.
In den Dezemberausgaben der "Lesezeit" werden Schriftstellerinnen und Schriftsteller eingeladen, eigens für den Deutschlandfunk Geschichten zu verfassen. Den Auftakt macht Emanuel Maeß mit einer Geschichte, die von seiner Reise nach New York im Jahr 2023 inspiriert ist. Sein Erzähler beschäftigt sich mit verschiedenen Möglichkeiten des Schwebens und findet trotz des vorherrschenden "Just do it"-Kapitalismus Kontemplation und Euphorie.
Der gegenwärtige "American way of life" bietet viele Freiräume, insbesondere auf der westlichen Hemisphäre. Die Gastgeberin Anja umsorgt ihn liebevoll, doch es entsteht auch ein gegenseitiges Befremden, aufgrund der Ungleichgewichte in der Gesellschaft.
Zum Autor
Emanuel Maeß wurde 1977 in Jena geboren. Er studierte Politologie und Literaturwissenschaft in Heidelberg, Wien und Oxford. Sein Debütroman "Gelenke des Lichts" war für den Deutschen Buchpreis nominiert und erhielt den Mara-Cassens-Preis. Sein Roman "Alles in allem", der im Jahr 2023 erschien, beeindruckte auch den "Büchermarkt" im Deutschlandfunk durch seine neoklassische Verbindung von Tinder und Titanen, Lichtwesen und Jim Jarmuschs Vampiren aus höheren Gründen heraus und erzählt ohne Geländer vom Wahren und Schönen, das nicht immer das Gute braucht.
"Emanuel Maeß liest: "Versuch über das Schweben"" im Überblick
Emanuel Maeß liest: "Versuch über das Schweben"
von Emanuel Maeß
| Sendezeit | Mi, 06.12.2023 | 20:30 - 21:00 Uhr |
| Sendung | Deutschlandfunk "Lesezeit" |