Im Zweiten Weltkrieg schrieb Heinrich Böll fast täglich Briefe über Irrsinn und Alltag von der Front an seine Frau Annemarie
Im Zweiten Weltkrieg schrieb Heinrich Böll fast täglich Briefe über Irrsinn und Alltag von der Front an seine Frau Annemarie © Wandersmann / pixelio.de

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Feldpost von Heinrich Böll: "Briefe aus dem Krieg 1939-45" | Teil 1 von 3

Teil 1/3 | Die Jahre als Gefreiter im Zweiten Weltkrieg haben Heinrich Böll geprägt. Nicht nur im Roman "Wo warst du, Adam?" oder in der Kurzgeschichtensammlung "Wanderer, kommst du nach Spa..." schildert der Autor eindrucksvoll und mahnend den Irrsinn des Krieges, auch die Briefe an seine Frau zeugen davon.

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Heinrich Böll war 22 Jahre alt, als er in den Krieg ziehen musste. Fast sechs Jahre lang war er Gefreiter in der Deutschen Wehrmacht, vom Anfang bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs.

Während dieser Zeit hat er fast täglich Briefe geschrieben, die seine Frau Annemarie Böll 2001, 16 Jahre nach dem Tod des Literaturnobelpreisträgers, zur Veröffentlichung freigab. Von keinem anderen deutschen Schriftsteller gibt es eine solche Dokumentation des Soldatenalltags und des Kriegsirrsinns.

Philipp Schepmann liest eine Auswahl der Briefe, zum Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor siebzig Jahren.

"Briefe aus dem Krieg 1939 -45" im Überblick

Briefe aus dem Krieg 1939 -45

von Heinrich Böll

Mit Philip Schepmann

Sendezeit Mo, 04.05.2015 | 08:30 - 09:00 Uhr
Sendung NDR Kultur "Am Morgen vorgelesen"
Radiosendung