Gabriele Wohlmann beschäftigt sich in der Literatur mit den Mechanismen der Verdrängung und Scheinstrukturen des bürgerlichen Lebens.
Gabriele Wohlmann beschäftigt sich in der Literatur mit den Mechanismen der Verdrängung und Scheinstrukturen des bürgerlichen Lebens. © DariuszSankowski / pixabay.com

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Gabriele Wohmann liest aus "Frühherbst in Badenweiler"

In dem Hörspiel "Gabriele Wohmann liest aus 'Frühherbst in Badenweiler'" trägt eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg ihren 1978 veröffentlichten Roman "Frühherbst in Badenweiler" vor.

Die Autorin Gabriele Wohmann lebte von 1932 bis 2015 und bezeichnete sich selbst als "Graphomanin" .

Sie beteiligte sich an den Tagungen der Gruppe 47 in den 1960er-Jahren und erhielt vielfach Auszeichnungen wie 1971 den Bremer Literaturpreis und gegen Ende der 90er-Jahre das Große Bundesverdienstkreuz.

Wohmann beschäftigt sich in ihrer Literatur mit den Scheinstrukturen im bürgerlichen Leben und den Mechanismen zur Verdrängung. Ihr Blick fällt nicht auf die großen Ereignisse des Lebens und der Gesellschaft, sondern auf das Gewöhnliche.

Auch in "Frühherbst in Badenweiler" ist dies der Fall. Hubert Frey ist Komponist und versucht eine private Krise zu verarbeiten auf einer Kur. Die Schriftstellerin Wohmann konzentriert sich in der Erzählung darauf, dass die Individualität immer mehr in Vergessenheit gerät.

"Gabriele Wohmann liest aus "Frühherbst in Badenweiler"" im Überblick

Gabriele Wohmann liest aus "Frühherbst in Badenweiler"

von Gabriele Wohmann

Produktion: 1978

Sendezeit Mi, 19.01.2022 | 20:30 - 21:00 Uhr
Sendung Deutschlandfunk "Lesezeit"
Radiosendung

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