
Klassische Musik
Geistliche Chormusik aus der Ukraine
Der Berliner Rundfunkchor widmete sich mit seinem Auftritt am 22. Dezember 2022 der ukrainischen Chormusik. In der Sendung "Geistliche Chormusik aus der Ukraine" geht es um das Konzert, in dem auch das Blechblasensemble Kyiv Brass auf der Bühne stand.
Zu den Gründern der geistlichen Chormusik der Ukraine gehört Dimitri Bortniansky. Schon Wilhelm Friedrich ?. war ein Fan von Bortniansky. So kam es auch dazu, dass die "Cherubinische Hymne" von ihm ab ca. 1850 fester Bestandteil der Domkirche sowie der Kirche am königlichen Hof war. August Neithardt hatte das Werk für den deutschsprachigen Raum bearbeitet und unter dieser Version war das Werk auch bekannt.
Der Rundfunkchor Berlin präsentierte am 22. Dezember die originale Fassung des Werks und verteilte Einladungen an Geflüchtete aus der Ukraine, um das Konzert gemeinsam erleben zu können.
Kyiv Brass ist ein Blechbläserensemble aus der Ukraine, das bei dem Abend zusammen mit dem Rundfunkchor Berlin auf der Bühne stand. Andriy Ilkiv ist der Trompeter des Ensembles. Sie präsentierten auch Yevhen Stankovychs "Chrysostomos-Liturgie" und "Schtschedryk" von Mykola Leontovych. Das Werk von Leontovych hat auch den Namen "Carol of the Bells". Ebenfalls wurde Lesia Dychkos Musik gespielt bei dem Konzert. Sie ist eine Komponistin.
"Geistliche Chormusik aus der Ukraine" im Überblick
Geistliche Chormusik aus der Ukraine
von Bortniansky, Barwinskyj, Leontzowytsch, Dychko
Mit Leitung: Gijs Leenaars / Rundfunkchor Berlin
Berliner Dom
22.12.2022
| Sendezeit | Mi, 18.01.2023 | 22:05 - 22:50 Uhr |
| Sendung | Deutschlandfunk "Spielweisen" |