In dieser Podcast-Folge unternehmen unsere galaktischen Spaziergänger Paul und Susanne eine Zeitreise in die Vergangenheit. Was wussten eigentlich unsere Vorfahren vor tausenden von Jahren schon über den Himmel? Vielleicht waren ihnen manche Abläufe wie Mondphasen und Jahreszeiten näher als uns heute – schließlich war zu viel künstliches Licht für sie sicherlich noch kein Problem! Und große Steinkreise wir Stonehenge oder die berühmte „Himmelsscheibe von Nebra“ aus der Bronzezeit zeigen, dass auch Menschen, die noch keine Schrift kannten, sich schon intensiv mit dem Himmel auseinandersetzten. Die Babylonier schufen dann einen komplexen und genauen Kalender und machten exakte Aufzeichnungen über ihre Beobachtungen der Bewegungen der Himmelskörper. Griechische und römische Gelehrte benutzten dieses Wissen und entwickelten es weiter. Und sie schufen erste Apparate, auf denen man den Lauf der Gestirne ablesen konnten, wie den berühmten und geheimnisvollen Mechanismus von Antikythera – der aber sicherlich keine Zeitmaschine im Sinne der letzten Folge der Serie um Indiana Jones war…
Wissenschaft & Technik
Gemeinsam durch die Galaxis Folgen
„Gemeinsam durch die Galaxis“ heißt der astronomische Plauder-Podcast mit Bochumer Planetariumsleiterin und Astronomin Prof. Dr. Susanne Hüttemeister und ihren galaktischen Mitreisen, darunter der stimmgewaltig-wortgewandte Kabarettist und Hobby-Astronom Jochen Malmsheimer in Staffel eins bis zweieinhalb, Astrophysiker Michael Büker bis in Staffel drei und Susannes langjähriger Freund und Astronomiekenner Paul Hombach ab Staffel vier.
Folgen von Gemeinsam durch die Galaxis
83 Folgen
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Folge vom 17.08.2023Episode 38: Wer wusste was wann?
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Folge vom 03.08.2023Episode 37: Wann gibt es wieder einen Großen Kometen?Wer möchte nicht einmal einen Großen Kometen am Himmel sehen, also einen Kometen, der nicht nur leicht mit dem bloßen Auge zu sehen ist, sondern dessen Schweif sich über den halben Himmel erstreckt? Unseren galaktischen Spaziergängern Paul und Susanne geht es da nicht anders. Zunächst beschäftigt sie aber die Frage, was ein Komet überhaupt ist und ab wann er zu den „Großen Kometen“ gezählt wird. Damit ein solcher Eis- und Staubklumpen aus dem äußeren Sonnensystem nämlich eine wirklich spektakuläre Sichtbarkeit bietet, muss er einige Voraussetzungen erfüllen: Sein Kern muss mehrere Kilometer groß sein, er muss der Sonne nah genug kommen, um richtig „angetaut“ zu werden – aber nicht so nah, dass es ihn womöglich zerreißt. Und auch die Erde muss an der passenden Stelle ihrer Bahn sein. Im Augenblick kündigt sich so ein Objekt leider nicht an. Aber helle Kometen sind meist Überraschungsbesucher im inneren Sonnensystem: Vielleicht wird ja schon morgen der nächste Große Komet entdeckt?
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Folge vom 20.07.2023Episode 36: Aliens - Wo seid ihr?Gibt es Aliens, also intelligente Außerirdische, mit denen wir womöglich Kontakt aufnehmen können? Diese Frage wurde nicht nur in unzähligen Filmen und Büchern behandelt – und meist mit „Ja, und sie sind hier!“ beantwortet. Sie beschäftigt in dieser Podcast-Folge auch unsere galaktischen Spaziergänger Paul und Susanne. Bei über 5.000 bisher entdeckten Planeten in fernen Sonnensystemen müsste doch eigentlich das eine oder andere dabei sein, das Aliens eine gute Heimat bieten kann. Aber ganz so einfach ist es nicht, denn die meisten dieser Planeten sind lebensfeindlich – zumindest für Leben, wie wir es kennen. Wie wahrscheinlich ist es also, dass wir im Universum nicht allein sind? Ist eine Abschätzung möglich, und worauf kommt es dabei an? Würden wir eine fremde Intelligenz überhaupt erkennen, und könnten wir mit ihr reden? Beim Thema „Aliens“ geht Paul und Susanne der Gesprächsstoff bestimmt nicht aus!
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Folge vom 06.07.2023Episode 35: Ein Jahr WebbEs startete zu Weihnachten 2021, seine ersten Bilder wurden aber am 12. Juli 2022 veröffentlicht, vor fast genau einem Jahr. Das ist Gelegenheit genug für Paul und Susanne, dem James Webb Weltraumteleskop zum ersten Geburtstag seiner wissenschaftlichen Karriere zu gratulieren. Das Teleskop hat einen schwierigen Weg hinter sich, inklusive fast 20-facher Überschreitung der zuerst geplanten Kosten – am Ende kostete es an die 10 Milliarden Euro – und eines um viele Jahre verzögerten Starts. Aber die Mühen haben sich gelohnt: Webbs erste Ergebnisse sind spektakulär. Und der neue Alleskönner im All beobachtet wirklich alles, von den Planeten unseres Sonnensystems und nahen Sternen und deren Planeten bis hin zu den fernsten Galaxien. Unsere Spaziergänger im Kosmos nehmen ihr Publikum daher nicht nur mit zu einem neuen Teleskop, sondern auch auf eine Reise durch den gesamten Kosmos.