In der heutigen Episode machen Susanne und Michael einen Spaziergang durch die Zeit, genauer gesagt zur Kopernikanischen Wende. Diese war deshalb für die Astronomie so essentiell wichtig, weil sie unsere Vorstellung des Sonnensystems und des Universums revolutioniert hat und die Erde fortan nicht mehr als Zentrum des Universums begriff.Neben denen des Herrn Kopernikus beleuchten unsere galaktischen Plauderer auch die Erkenntnisse von zwei seiner bekannten Zeitgenossen: Galilei und Kepler. Müsste man dies alles auf eine Formel runterdampfen, klänge sie vielleicht so: Durch die Mathematik von Kopernikus und Kepler und die Beobachtungen des publikationsfreudigen Galilei kam es zu einer neuen Astronomie, die heute zu großen Teilen noch gültig ist. Vor allem, wenn man in diese Rechnung noch Newton und seine Gesetze, sowie Einsteins Relativitätstheorie hinzugesellt.Zu guter Letzt lässt sich aber und vor allem auch feststellen: In der Astronomie gibt es laufend neue Erkenntnisse und so sollten wir immer offen dafür sein, was die Natur an neuen Rätseln für uns bereithält! ?
Wissenschaft & Technik
Gemeinsam durch die Galaxis Folgen
„Gemeinsam durch die Galaxis“ heißt der astronomische Plauder-Podcast mit Bochumer Planetariumsleiterin und Astronomin Prof. Dr. Susanne Hüttemeister und ihren galaktischen Mitreisen, darunter der stimmgewaltig-wortgewandte Kabarettist und Hobby-Astronom Jochen Malmsheimer in Staffel eins bis zweieinhalb, Astrophysiker Michael Büker bis in Staffel drei und Susannes langjähriger Freund und Astronomiekenner Paul Hombach ab Staffel vier.
Folgen von Gemeinsam durch die Galaxis
94 Folgen
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Folge vom 16.02.2023Episode 29: Astronomischer Revolutionsführer
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Folge vom 02.02.2023Episode 28: Warum Weltraumteleskope?Wer sich für Astronomie interessiert, hat nicht selten ein eigenes Teleskop zuhause, um sich aktuelle Himmelsereignisse oder in einer dunklen, sternenklaren Nacht, sogar Deep Sky Objekte in weiterer Entfernung zur Erde anzuschauen. Die Hobby-Astronomie hat auf diesem Weg bereits tolle Fotos zuwege gebracht. Die Auflösung dieser Bilder hängt allerdings von der turbulenten Erdatmosphäre ab und ist deshalb begrenzt.Weltraumteleskope, wie z.B. Hubble und das James Webb Space Telescope, (JWST) bieten da natürlich den Vorteil, dass sie quasi vor Ort die beste Sicht auf den Weltraum haben. Während Hubble noch mit der ISS und einem unmittelbaren Blick auf die Erde platziert wurde und von da aus gewartet werden konnte, befindet sich das JWST "hinterm Mond" und muss ohne technische Korrekturen auskommen.Planetariumsleiterin Prof. Dr. Susanne Hüttemeister und Astrophysiker Michael Büker plaudern informativ und kurzweilig über die Unterschiede, Vorteile und die Historie der astronomischen Teleskopbeobachtungen, erzählen wer die aufwändigen Space Teleskope nutzen darf und warum astronomische Beobachtungen trotz ihrer Exklusivität höchst demokratisch sind. Eine Episode, die euch durch die Galaxie plaudert und euch dabei definitiv von hinterm Mond hervorzaubern wird ?
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Folge vom 19.01.2023Episode 27: Ex(oplanet) und hoppLeben auf fernen Planeten oder gar die Phantasie, die Menschheit in der Zukunft auf einen erdähnlichen Planeten umzusiedeln (quasi als "Planet B") sind nicht nur der Stoff von Science-Fiction-Filmen der jüngsten Zeit, sondern geben uns Menschen schon seit einigen Jahrhunderten zu denken. Vermutungen über die Existenz von Exoplaneten - Planeten außerhalb unseres Sonnensystems - sind deshalb nicht neu. Die erste Entdeckung eines Exoplaneten im Orbit um einen sonnenähnlichen Stern stammt aber aus dem Jahr 1995. Der Stern im Sternbild Pegasus wird „Helvetios“ genannt, der Planet "Dimidum. Seitdem wurden mehr als 5.000 Exoplaneten entdeckt. Planetariumsleiterin Prof. Dr. Susanne Hüttemeister und Astrophysiker Michael Büker kommen diesem spannenden Thema in dieser Episode auf die Spur und erklären u.a. die Unterschiede zwischen den Entdeckungsmethoden mit Hilfe der Radialgeschwindigkeit und der Transitmethode. Während bei der einen die Sterne unter dem Einfluss des Planeten optisch wackeln, schaut man bei der anderen auf kleine Finsternisse. Bei ihrem Talk reisen unsere zwei astronomischen Plaudererer also nicht nur weit hinaus über die Grenzen unseres Sonnensystems, sondern erklären uns dabei noch fast beiläufig einige Basic Skills der Physik. Es wird halt nie langweilig gemeinsam in der und durch die Galaxis ?
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Folge vom 05.01.2023Episode 26: Von DART und SnookerWas hat ein beliebtes Kneipenspiel mit unserer planetarischen Verteidigung zu tun? Planetariumsleiterin Susanne Hüttemeister nimmt sich in dieser Episode unseres astronomischen Plauder-Podcasts gemeinsam mit Podcast-Kollege Michael Büker dem spannenden Thema der "Double Asteroid Redirection Test Mission" an, in der in 2022 erstmalig und dabei erfolgreich die Bahn eines von uns 11 Millionen Kilometer entfernten Asteroiden verändert werden konnte. Was würden Susanne und Michael persönlich tun, wenn ein Asteroid unseren Planeten treffen würde und welche Größen und Entfernungen wären hierbei potentiell problematisch? Wir kennen solche theoretischen Horror-Szenarien, in denen ein Asteroid von der Größe unseres Mondes auf die Erde zusteuert, glücklicherweise nur aus Hollywood-Blockbustern und allen Berechnungen nach wird dies die nächsten Millionen Jahre auch so bleiben. Unsere beliebten Kumpels, die Dinos, hatten da schon weniger Glück - aber die hatten ja auch kein Weltraumprogramm ?