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Wissenschaft & Technik

Gemeinsam durch die Galaxis

 „Gemeinsam durch die Galaxis“ heißt der astronomische Plauder-Podcast mit Bochumer Planetariumsleiterin und Astronomin Prof. Dr. Susanne Hüttemeister und ihren galaktischen Mitreisen, darunter der stimmgewaltig-wortgewandte Kabarettist und Hobby-Astronom Jochen Malmsheimer in Staffel eins bis zweieinhalb, Astrophysiker Michael Büker bis in Staffel drei und Susannes langjähriger Freund und Astronomiekenner Paul Hombach ab Staffel vier. 

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Folgen von Gemeinsam durch die Galaxis

82 Folgen
  • Folge vom 27.06.2024
    Episode 57: Die Zukunft des Universums
    Heute wagen sich unsere beiden Himmelspaziergänger Susanne und Paul zeitlich und räumlich ganz weit hinaus und widmen sich einer der spannendsten und komplexesten Fragen unserer Zeit: Wie endet eigentlich unser Universum? Um den aktuellen Forschungsstand zu dieser Frage verständlich vorstellen zu können, wirft unser Astro-Duo erst einmal einen Blick auf den Anfang des Kosmos. Die Idee, dass das Universum überhaupt einen Beginn hatte und sich seitdem immer weiter ausdehnt, wurde das erste Mal vom Theologen und Astrophysiker Georges Lemaître Ende der 1920er Jahre formuliert. Lemaître beschrieb seine Vorstellung vom Ursprung des Universums mit der Idee eines Uratoms. In diesem Uratom soll die gesamte heute vorhandene Materie zusammengepresst gewesen und im Moment der Entstehung des Universums „explodiert“ sein. Das Universum expandiert in diesem Szenario immer weiter, alle Materie und Energie verdünnt sich mehr und mehr. Sterne verlöschen, schwarze Löcher verdampfen und es bleibt ein Universum zurück, das immer kälter, leerer und dunkler wird, bis es zum sogenannten ‚Big Freeze‘ kommt und im Kosmos nichts mehr geschieht. Im Gegensatz zu diesen Theorien stehen die sogenannten zyklischen kosmologischen Modelle, gemäß denen das All zeitlich unbegrenzt existiert und sich unendlich wiederholende Zyklen durchläuft. Zwar dominiert in der Gemeinschaft der Kosmologen die Vorstellung, dass die Expansion des Universums ewig sein könnte und sogar immer schneller wird. Neueste Messungen könnten jedoch diese Dynamik wieder in Frage stellen, denn möglicherweise nimmt die Beschleunigung der Ausdehnung des Universums leicht ab.  Was dies für unsere Vorstellungen von Anfang und Ende unseres Kosmos bedeuten würde und welche alternativen Szenarien noch diskutiert werden, das erzählen euch Susanne und Paul bei ihrem heutigen Himmelsspaziergang!  
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  • Folge vom 17.06.2024
    Episode 56: Mond Extrem
    „Seht ihr den Mond dort stehen, er ist fast nicht zu sehen und ist doch rund und schön!“ Mit dieser rätselhaften Zeile in Matthias Claudius bekanntem Gedicht lässt sich unsere heutige Podcast-Folge wunderbar überschreiben, denn unsere beiden Himmelspaziergänger Susanne und Paul beschäftigen sich mit einem ganz besonderen Vollmond. Einem Vollmond, der in dieser extremen Form das letzte Mal vor 100 Jahren zu sehen war. Und das Beste: Diesen „Mond-Extrem“ könnt ihr ganz einfach selbst beobachten, ohne Teleskop oder Spezial-Kamera, nur mit dem bloßen Auge! Dafür müsst ihr lediglich in der Nacht vom 21. auf den 22. Juni 2024 aufmerksam den Nachthimmel betrachten und nach dem Mond Ausschau halten. Klingt einfach? Tatsächlich ist das gar nicht so unanspruchsvoll, denn unser Erdtrabant steht in dieser Nacht im Süden weniger als 10 Grad hoch, weshalb es je nach Beobachtungspunkt sein kann, dass man ihn trotz Vollmond gar nicht zu Gesicht bekommt. Warum das so ist, was Astronomen unter dem Phänomen der ‚Großen Mondwende‘ verstehen und weshalb genau jetzt viele Forschende ihren Blick Richtung England nach Stonehenge richten und auf neue Erkenntnisse hoffen, das erfahrt ihr in dieser Podcast-Folge!  
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  • Folge vom 30.05.2024
    Episode 55: Was 'Amateur'-Astronom*innen können
    Würdet ihr bei Blinddarmbeschwerden eine Person um Rat fragen, die sich selbst als „Hobby-Chirurgen“ bezeichnet? Vermutlich nicht. Warum man sich bei kosmischen Fragen aber vertrauensvoll an jemanden wenden kann, der sich „Hobby-Astronom“ nennt, erklären euch Profi-Astronomin Susanne und langjähriger Freizeit-Himmelsbeobachter Paul in unserer heutigen Podcast-Folge. So ist es beispielsweise Pauls besonderes Talent, komplexe Konzepte verständlich zu erklären und Astronomie auch der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Hobby-Astronomen sind aber noch viel mehr als kompetente und unterhaltsame Vermittler kosmischer Themen: Auch als Beobachter atmosphärischer Erscheinungen wie Regenbögen und Halos um Sonne oder Mond und Polarlichter oder veränderlicher Himmelskörper wie Asteroiden und Kometen und Sternen, die ihre Helligkeit ändern, sind viele Freizeit-Astronomen für die Profis von unverzichtbarer Wichtigkeit. Ihre Daten und Dokumentationen haben in der Vergangenheit schon oft zu Entdeckung und Verständnis komplexer Himmelsphänomene beigetragen. Und das Tolle: Auch mit einem kostengünstigen Teleskop kann eigentlich jeder am Himmel erste großartige Beobachtungen machen! Mit etwas Glück lässt sich bald zum Beispiel ein seltenes Phänomen beobachten, das sogar mit dem bloßen Auge sichtbar sein sollte: eine Nova-Explosion im Sternbild Nördliche Krone. Was da genau passiert, in welchem Zeitraum die Explosion wahrscheinlich zu sehen sein wird und wie das genau aussieht, das erfahrt ihr in dieser Podcast-Folge!  
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  • Folge vom 16.05.2024
    Episode 54: Aufzucht und Hege - Riesenteleskope
    Sie sammeln Licht von weit entfernten Sternen und Galaxien und ermöglichen es uns so, tief in den Kosmos zu blicken: Extrem leistungsstarke, technisch hoch anspruchsvolle Großteleskope liefern seit Jahren neue Erkenntnisse über viele der grundlegendsten Fragen unseres Universums. Unsere beiden Himmelspaziergänger Susanne und Paul nehmen uns in dieser Folge mit in die atemberaubende Welt der astronomischen Giganten, die unser Verständnis des Kosmos immer wieder revolutionieren. Gemeinsam klettern wir auf den Mauna Kea auf Hawaii, wo sich auf über 4.000m Höhe das nördliche Gemini-Observatorium mit einem Teleskop von 8,1 m Hauptspiegeldurchmesser befindet. Wir schauen beim noch größeren Gran Telescopio Canarias vorbei, das mit  10,4m Spiegeldurchmesser auf dem Roque de los Muchachos auf La Palma steht und landen schließlich in Chile, wo mit einem Spiegeldurchmesser von 39,3m aktuell das größte Teleskop der Welt gebaut wird. Bereits 2028 soll dieses Extremely Large Telescope, kurz ELT, erste Signale aus dem All empfangen. Welchen technischen Herausforderungen sich Ingenieure stellen müssen, um diese riesigen Fernrohre zu entwickeln, warum wir uns in einem ‚goldenen Zeitalter‘ der Astronomie befinden und welche großen Fragen der Menschheit das größte Teleskop aller Zeiten vielleicht demnächst beantworten kann, erfahrt ihr in unserer neuesten Podcastfolge! 
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