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Gioachino Rossinis Große Oper: "Wilhelm Tell" in Amsterdam
"Wilhelm Tell" - im französischen Original: "Guillaume Tell" - ist Gioacchino Rossinis letzte Oper. Danach schrieb der erfolgreiche Komponist keine Opern mehr, vielleicht weil "Tell" Rossinis reifstes Bühnenwerk und musikalisch ein Höhepunkt ist, hinter den er danach nicht zurückfallen wollte.
Gioachino Rossini zeigte mit "Wilhelm Tell", dass er auch in der Lage war, im Stile der "Grand opéra" zu schreiben, die in Paris immer beliebter wurde.
Als "Guillaume Tell" am 3. August 1829 in Paris raufgeführt wurde, war die Reaktion zunächst zwiespältig. Die Musiker waren begeistert, das Publikum enttäuscht, hatte es doch einen typischen 'Rossini' erwartet, mit halsbrecherischen Koloratur-Arien, mit sinnlichem Schmelz und der großartiger Melodik, die Rossinis Erfolgsopern zu eigen waren.
Rossinis "Wilhelm Tell" nach dem Stoff des Schiller-Dramas brauchte seine Zeit, um die Anerkennung zu erhalten, die er verdient. Heute gehört er zum Repertoire aller großen Opernhäuser der Welt.
hr2 sendet am 21. Dezember eine Aufnahme aus dem Opernhaus Amsterdam mit dem italienischen Bariton Nicola Alaimo in der Titelrolle. Die musikalische Leitung hat der in Frankfurt wohlbekannte Dirigent Paolo Carignani, war er doch von 1999 bis 2008 Generalmusikdirektor der Frankfurter Oper.
"Wilhelm Tell" im Überblick
Wilhelm Tell
von Gioachino Rossini
Mit Nicola Alaimo, Helena Rasker, Eugénie Warnier, Marina Rebeka, Patrick Bolleire u.a.; Chor und Orchester der Niederländischen Oper Amsterdam; Leitung: Paolo Carignani
Opernhaus Amsterdam
19.03.2013
| Sendezeit | Sa, 21.12.2013 | 20:00 - 23:00 Uhr |
| Sendung | hr2-kultur "Opernbühne" |