Neue Techniken ermöglichten neue Vertonungen
Neue Techniken ermöglichten neue Vertonungen © Steve Golding / freeimages.com

Musiker-Porträt

Glanz und Größenwahn – Das Rockjahr 1973

Die Rockindustrie der 70er Jahre wächst schnell und wird von neuen Technologien und kommerziellem Erfolg angetrieben. Dies führt zu immer größeren Konzerten, lauterer Musik und opulenten Alben. 1973 erreicht diese Tendenz seinen Höhepunkt mit bombastischen Artrock-Werken.

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Die Rock-Konzert- und Tonträgerindustrie befand sich Anfang der 70er Jahre noch in ihren Kinderschuhen, aber sie wuchs rasch. Neue technologische Fortschritte und kommerzieller Erfolg führten zu einer zunehmenden Überfrachtung hinsichtlich der Konzertgröße, deren Lautstärke und auch zu einer opulenten Neuveröffentlichung von Alben.

Diese Überfrachtung erreiche seinen ersten Höhepunkt im Jahre 1973, mit überambitionierten Artrock-Werken wie "A Passion Play" von Jethro Tull, "Tales from Topographic Oceans" von Yes oder "Quadrophenia" von The Who - und natürlich Pink Floyds Meisterwerk "The Dark Side of the Moon", das bis heute mehr als 50 Millionen Mal verkauft wurde. Das Debüt einer britischen Band war kaum weniger bombastisch. Darauf war die Stimme eines jungen Mannes namens Freddie Mercury zu hören, und was für eine Stimme er hatte!

Glanz und Größenwahn – Das Rockjahr 1973 im Überblick

Sendezeit So, 17.12.2023 | 15:05 - 16:00 Uhr
Sendung Deutschlandfunk "Rock et cetera"
Radiosendung