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Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage

Handelsblatt Today ist der börsentägliche Podcast aus dem Newsroom des Handelsblatts. Wir analysieren die relevantesten Themen des Tages und beschreiben deren Auswirkungen auf die Finanzmärkte. Dafür sprechen wir mit Analysten, Branchenexperten, Politikern und Handelsblatt-Korrespondenten aus aller Welt. Wir schauen auf die spannendsten Entwicklungen an den Leitbörsen und sprechen mit unseren Experten über verschiedene Anlageformen wie Aktien, Anleihen oder Rohstoffe. Außerdem ordnen wir die wichtigsten geldpolitischen Entscheidungen und Nachrichten aus der Unternehmenswelt für Anlegerinnen und Anleger ein. Handelsblatt Today finden Sie auf allen relevanten Podcast-Plattformen – und natürlich auf der Handelsblatt-Website.  Jetzt reinhören: Von Montag bis Freitag um 17.30 Uhr mit den Hosts Solveig Gode, Nicole Bastian, Sandra Groeneveld, Nele Dohmen, Anis Mičijević, Aileen Bunte und Ben Mendelson. *** Falls Sie Kritik oder Anregungen loswerden möchten, dann schreiben Sie uns eine Mail an today@handelsblatt.com. Sound-Design: Christian Heinemann

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Folgen von Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage

1656 Folgen
  • Folge vom 10.03.2022
    Historiker Münkler über eine neue Weltordnung und 5 „Big Player“/ US-Inflation 7,9 Prozent / EZB strafft Geldpolitik
    Der Historiker Herfried Münkler spricht über die Rolle Chinas und der USA im Ukraine-Krieg. Er erwartet als Reaktion eine globale nukleare Aufrüstung. Während russische Truppen weiter in Richtung der ukrainischen Hauptstadt Kiew marschieren und ihnen zuletzt auch ein Bombardement einer Kinder- und Geburtsklinik in der Stadt Mariupol zugeschrieben wurde, das weltweit für Entsetzen sorgt, verteidigt Russlands Präsident Wladimir Putin den Angriffskrieg weiterhin mit dem selbsterklärten Ziel, die Ukraine „entnazifizieren“ zu wollen. Sowohl der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski als auch die gesamte westliche Welt sehen darin lediglich einen haltlosen Vorwand Putins, mit dem er seine eigenen machtpolitischen Ziele mit aller Gewalt durchsetzen will. Der Ukraine-Krieg hat die Welt schlagartig verändert – das weiß auch Herfried Münkler. Er ist Historiker, Experte für Geopolitik und ehemaliger Professor an der Humboldt-Universität Berlin. Wie verändert dieser Krieg unsere Weltordnung? Der Historiker ist überzeugt: „Eine regelbasierte und wertegestützte Weltordnung funktioniert im globalen Maßstab nicht mehr“. Die USA könnten seit der Ära von George W. Bush und Barack Obama als US-Präsidenten nicht mehr als „Hüter der Weltordnung“ angesehen werden. Der Rückzug der amerikanischen Truppen aus Afghanistan im vergangenen Sommer war dabei laut Münkler „die definitive Verabschiedung von dieser Hüterrolle“. Münkler ist zudem davon überzeugt, dass der Krieg in der Ukraine eine globale nukleare Aufrüstung zur Folge haben wird. Welche internationalen Bündnisse brechen und welche stärker denn je wachsen könnten, erklärt Münkler in der neuen Folge von Handelsblatt Today. Außerdem: Viele westliche Journalistinnen und Journalisten haben aufgrund des neuen Mediengesetzes Russland verlassen. „Allein das Benennen der Lage in der Ukraine als Krieg kann für die Journalisten vor Ort aktuell bis zu 15 Jahre Haft nach sich ziehen“, so Handelsblatt-Journalistin Agatha Kremplewski. Sie erklärt, wie die aktuelle Lage in Russland aussieht und wie die Sanktionen des Westens die russische Bevölkerung treffen. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
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  • Folge vom 09.03.2022
    Rekordpreise an der Zapfsäule: Was kann die Politik tun? / MSCI World, Dax, Krypto: Worauf es bei ETFs jetzt ankommt
    Der Ukraine-Krieg sorgt für massive Verwerfungen an den Märkten. Privatanleger sollten jedoch nicht in Panik verfallen, empfehlen zwei ETF-Experten. In Krisensituationen lassen sich unerfahrene Anleger oft von Angst leiten. Das kann zu Kauf- oder Verkaufsentscheidungen führen, die sich im Nachhinein als unklug erweisen. ETF-Experte Gerd Kommer, Chef der Vermögensverwaltung Gerd Kommer Invest, rät in der aktuellen Situation zu einer klassischen Buy-and-Hold-Strategie. Verkaufen wäre aus seiner Sicht die denkbar schlechteste Entscheidung. Historisch gesehen folgten auf Rückschläge an den Börsen in Zeiten bewaffneter Konflikte und Kriege immer wieder Erholungen nach einigen Wochen, sagte Kommer im Handelsblatt-Today-Interview. Vor allem Anleger mit diversifizierten Portfolios hätten in Krisenzeiten profitiert, wenn sie ihre Bestände nicht verkauft haben. Jan Altmann, der sich seit fast 20 Jahren mit ETFs befasst, sieht ein solches Szenario auch als potenzielle Möglichkeit, um nachzukaufen. Der Senior-ETF-Analyst beim Informationsportal justETF rät allerdings dazu, bei der Strategie zu bleiben, die bereits vor der Krise entwickelt wurde und auf diese Weise das eigene Depot aufzufüllen. Dabei den perfekten Zeitpunkt zu ermitteln, sei allerdings nahezu unmöglich. Was ETF-Anleger angesichts der aktuellen Unsicherheit sonst noch beachten sollten, das erfahren Sie im ganzen Interview mit Gerd Kommer und Jan Altmann. Außerdem: Die infolge des Ukraine-Krieges massiv gestiegenen Benzin- und Dieselpreise sorgen derzeit für Aufregung in Deutschland. Autofahrer müssen aktuell sowohl für Benzin als auch für Diesel mehr als zwei Euro pro Liter bezahlen. Handelsblatt-Energieexperte Klaus Stratmann verrät, wie die Politik jetzt die Bürger entlasten könnte. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
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  • Folge vom 08.03.2022
    Wer dreht den Gashahn als erstes zu – Deutschland oder Russland? / Ölboykott der USA
    Die USA wollen die Sanktionen gegen Russland verschärfen und kein russisches Öl und Gas mehr importieren. Kann es sich Deutschland leisten, nachzuziehen? Die USA wollen die Erdöl- und Gas-Importe aus Russland stoppen, heißt es aus dem Weißen Haus. Und auch hierzulande werden die Forderungen nach einem Importstopp für russisches Gas immer lauter. Bislang lehnt das Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) allerdings ab. Russland selbst drohte am Montag mit einem Lieferstopp von Erdgas durch die Ostsee-Pipeline Nord Stream 1. Ein solcher Schritt könnte die Gasversorgung in Deutschland gefährden, immerhin kommen 55 Prozent der Gas-Importe aus Russland. Diese Unsicherheiten lassen den Gaspreis in die Höhe schießen: Am Montag wurde eine Megawattstunde zeitweise für knapp 350 Euro gehandelt, das entsprach einem Aufschlag von 60 Prozent im Vergleich zum vergangenen Freitag. Für zusätzliche Verunsicherung sorgt, dass nun auch der britisch-niederländische Konzern Shell verkündet hat, kein Öl oder Gas mehr aus Russland beziehen zu wollen. Wer könnte als erstes den Gashahn zudrehen – Russland oder Deutschland? Wie viel sind wir bereit, für die Unabhängigkeit zu zahlen? Und welche Alternativen haben wir eigentlich? Kathrin Witsch, Leiterin des Handelsblatt-Energie-Teams und Moderatorin des Podcasts Handelsblatt Green, sagte dazu bei Handelsblatt Today: „Es ist schwierig zu sagen, wie sich die Situation weiter entwickelt, aber das Worst-Case-Szenario ist kein Gutes.“ Sie erklärt, wie wahrscheinlich ein von Deutschland initiierter Lieferstopp ist und welche Auswirkungen ein solcher Schritt auf den heimischen Energiemarkt hätte. Außerdem spricht Handelsblatt-Auslandschefin Nicole Bastian über die aktuellen Entwicklungen in der Ukraine. *** Die letzte Folge Handelsblatt Green hören Sie hier: https://www.handelsblatt.com/audio/green-podcast/handelsblatt-green-sigmar-gabriel-wie-veraendert-der-krieg-europa-/28127774.html *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
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  • Folge vom 07.03.2022
    Preisschock an den Öl- und Gasmärkten: Droht jetzt eine weltweite Rezession?
    Die Debatte über ein Embargo auf russisches Öl alarmiert die Rohstoffmärkte. Stefan Schneider, Deutschland-Chefvolkswirt bei der Deutschen Bank, erklärt die Folgen für die Konjunktur. Die Öl- und Gaspreise sind zu Wochenbeginn massiv gestiegen: Ein Fass der Nordseeölsorte Brent kostete zeitweise knapp 140 US-Dollar, so viel wie seit 2008 nicht mehr. Damals lag das Rekordhoch bei 147,50 Dollar pro Barrel. Auch der europäische Gaspreis stieg zwischenzeitlich auf knapp 350 Euro pro Megawattstunde – ein Plus von 60 Prozent im Vergleich zum Freitag. Ein Grund für die Alarmstimmung an den Rohstoffmärkten ist die Debatte über ein mögliches Embargo auf russisches Öl, die US-Außenminister Antony Blinken am Sonntag angestoßen hatte. Angesichts des anhaltenden Blutvergießens in der Ukraine beraten die USA und Europa über eine Verschärfung der bereits geltenden Sanktionen gegen Russland. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat sich am Montag zwar gegen einen Importstopp für Öl und Gas aus Russland ausgesprochen. Die Versorgung Europas mit Energie für die Wärmeerzeugung, für die Mobilität, die Stromversorgung und für die Industrie kann laut Scholz im Moment nicht anders gesichert werden. Doch der Handlungsdruck auf die Politik wächst mit jedem weiteren Kriegstag. Stefan Schneider, Deutschland-Chefvolkswirt der Deutschen Bank, sieht angesichts der hohen Öl- und Gaspreise jetzt schon große Risiken für die globale Wirtschaft: „Wenn die Preise auf dem jetzigen Niveau bleiben, wird das die Weltwirtschaft nahe an eine Rezession bringen. Die Unsicherheit ist sehr groß“, sagte er bei „Handelsblatt Today“. Dennoch erwartet Schneider auch im Falle eines Konjunkturrückgangs keinen starken Anstieg der Arbeitslosigkeit in Deutschland. Dafür sei der deutsche Arbeitsmarkt zu robust. Außerdem: Nach Angaben der ukrainischen Armee hat Russland begonnen, seine Truppen für einen Sturm auf die Hauptstadt Kiew zusammenzuziehen. Zudem habe die russische Armee den Beschuss auf die Städte des Landes verstärkt. Handelsblatt-Korrespondent Mathias Brüggmann ordnet die aktuellen Geschehnisse ein. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
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