Die Corona-Pandemie hatte dem bargeldlosen und kontaktlosen Zahlen einen merklichen Schub verpasst. Dieser wurde nun jäh deutlich reduziert – über Wochen sorgten defekte Kartenterminals für Probleme im Einzelhandel. Viele Menschen standen ab dem 24. Mai hilflos mit vollen Einkaufstaschen an Kassen, weil neben Bargeld kaum eine andere Zahlungsmöglichkeit funktionierte oder angeboten wurde.
Noch jetzt soll es an einigen Kassen im deutschen Einzelhandel mit der Kartenzahlung nicht klappen. Was genau den Defekt auslöste und wer auch für die Folgen verantwortlich genannt werden kann, ist ebenfalls noch umstritten. Hersteller und Handel schieben sich gegenseitig die Schuld in die Schuhe.
Was hat aber zu den Defekten geführt? Wem sind eher Versäumnisse zuzuordnen? Welche Sicherheitsvorgaben müssen Kartenterminals erfüllen? Wieso konnten einige Kartenterminals wieder Lastschriften annehmen, während andere noch gestört waren? Wie sieht die Interoperabilität von Girocard und Kreditkarten aus? Und warum kamen die Probleme mit den Kartenterminals erst nach und nach ans Licht? Gibt es keine Informationspflicht, wenn offenbar eine große Zahl von Bezahlsystemen nicht funktioniert? Und könnte das Problem Menschen auch noch im Urlaub im Ausland erwarten?
Darüber und über viele weitere Fragen, auch aus dem Publikum, spricht Kristina Beer (@bee_k_bee) mit c't-Redakteur Markus Montz (@Speichenschreck) in einer neuen Folge der #heiseshow, live ab 12 Uhr.
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Folge vom 07.07.2022Kartenterminals im Handel – was war kaputt, was muss sich ändern? | #heiseshow
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Folge vom 30.06.2022AR, VR, MR – wer hat künftig den Durchblick im Metaverse? | #heiseshowApple hat zwar noch nicht abgeliefert, aber die Andeutungen werden immer eindeutiger. Facebook-Mutter Meta ist über dieses Stadium schon lange hinaus und hantiert öffentlich schon mit Prototypen. Und die wichtigsten Hersteller haben sich zusammengefunden, um gemeinsam über Standards zu sprechen. Die Vorzeichen, dass Augmented Reality (AR), Virtual Reality (VR) und die Mixed Reality (MR) das nächste große Ding werden, mehren sich. Die kommenden zwei bis drei Jahre sind Analystenmeinungen zufolge die entscheidenden, denn dann werden die Züge der großen Namen auf dem Schachbrett des Metaverse erwartet. Doch was genau kommt da eigentlich auf uns zu? Wie gut ist die vorhandene Technik? Was könnte ein Player wie Apple entscheidend verändern? Wo liegen eigentlich die Vor- und Nachteile der verschiedenen Techniken? Und was ist eigentlich mit Google und seinem frühen Versuch, mit der Google Glass das Feld aufzurollen? Darüber und über viele weitere Fragen, auch aus dem Publikum, spricht Malte Kirchner (@maltekir) mit c't-Redakteur und YouTuber Jan-Keno Janssen (@elektroElvis) in einer neuen Folge der #heiseshow, live ab 12 Uhr. === Anzeige / Sponsorenhinweis === Die Anpassung an den Wandel ist wichtiger denn je. Deshalb nutzen 40% der DAX Unternehmen Workday. Die Enterprise-Cloud, die Sie auf die Zukunft vorbereitet. Workday. Das Finanz-, HR- und Planungsystem für eine Welt im Wandel. Mehr Informationen unter https://www.workday.com/de === Anzeige / Sponsorenhinweis Ende ===
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Folge vom 23.06.2022Chatbot LaMDA von Google – die erste KI mit einem Bewusstsein? | #heiseshowSeit Tagen diskutiert die halbe Welt über einen Algorithmus bei Google, der laut einem Mitarbeiter des US-Konzerns ein Bewusstsein entwickelt haben soll. Blake Lemoine ist überzeugt, dass die Software namens LaMDA mit einem etwa 7- bis 8-jährigen Kind vergleichbar ist. Weil er intern damit nicht überzeugen konnte, wendete er sich an das US-Parlament und wurde daraufhin beurlaubt. Weil Lemoine eine Auswahl seiner Konversationen mit der Software veröffentlicht hat, vermeinten viele, sich ein eigenes Bild von der Angelegenheit machen zu können. In der #heiseshow besprechen wir deshalb nicht nur, ob LaMDA wirklich ein Bewusstsein hat und woran das zu erkennen wäre, sondern auch darüber, was die Debatte uns über den Stand der KI-Forschung und uns selbst verrät. Was wissen wir über LaMDA, warum wirken die ausgewählten Konversationen so lebendig? Kann es sein, dass die Software tatsächlich "ein Bewusstsein hat", wie Lemoine behauptet? Woran genau würden wir das bemessen? Warum wurden seine Argumente bei Google abgetan, wie sieht die Einschätzung in der Fachwelt angesichts der veröffentlichten Einzelheiten aus? Wie realistisch ist es, dass eine "Künstliche Intelligenz" tatsächlich ein Bewusstsein entwickelt? Wird von KI-Entwicklerinnen und -Entwicklern diese Möglichkeit in Betracht gezogen, gibt es Vorbereitungen? Was lernen wir aus der Angelegenheit über uns Menschen und darüber, was uns (noch?) von den Maschinen unterscheidet. Darüber und viele weitere Fragen auch aus dem Publikum spricht und philosophiert Martin Holland (@fingolas) von heise online in einer neuen #heiseshow mit der KI-Expertin Pina Merkert aus der c't-Redaktion. === Anzeige / Sponsorenhinweis === Dieser Podcast ist gesponsert von LastPass. Dem sicheren und beliebten Passwortmanager für Unternehmen und Privatnutzer. Schauen Sie vorbei unter: lastpass.com/heiseshow === Anzeige / Sponsorenhinweis Ende ===
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Folge vom 16.06.2022Recht auf "schnelles" Internet – was geht mit 10 MBit/s? | #heiseshowIn Deutschland wird ein Recht auf "schnelles" Internet kommen. "Schnell" heißt dann aber nur 10 MBit/s im Download und 1,7 MBit/s im Upload. Die maximale erlaubte Latenz liegt bei 150 Millisekunden. An diesen Werten hatte jetzt auch der Bundesrat nichts mehr auszusetzen. Aus der Opposition gibt es heftige Kritik an dem "nach drei Jahren Pandemie inakzeptablen" Beschluss, es handle sich um das "lahmstmögliche Internet" für alle. Selbst bis zu deren Bereitstellung sind planmäßig auch noch 14 Monate vorgesehen. Weil kein zusätzliches Personal eingestellt wird, ist unklar, wann die mindestens 300.000 anspruchsberechtigten Haushalte damit ins Netz kommen. Wie teuer das für sie wird, ist ebenfalls nicht klar. In der #heiseshow sprechen wir über die Regelung und ihre Hintergründe, außerdem lassen wir uns aus erster Hand erzählen, wie es sich mit diesen Datenraten surft. Was genau wurde jetzt vom Bundesrat abgesegnet, was hat es mit den Mindestanforderungen für das Recht auf Versorgung mit Telekommunikationsdiensten auf sich? Wie sind die Verantwortlichen auf die beschlossenen Werte gekommen? Für wie lang gelten die Werte? Was hat die Opposition gefordert, was wäre sinnvoll? Kann eine Familie mit 10 MBit/s vernünftig online gehen? Was geht damit, was nicht mehr? Wie surft es sich mit 10 MBit/s, was können Menschen machen, die einfach keine höheren Datenraten bereitgestellt bekommen? Was ist mit Alternativen wie Starlink? Darüber und viele weitere Fragen auch aus dem Publikum spricht Martin Holland (@fingolas) von heise online in einer neuen #heiseshow mit c't-Redakteur Urs Mansmann (@Urs_Mansmann) und Senior Video Producer Johannes Börnsen (@johannes_boernsen), der zu Hause mit genau jenen 10 MBit/s ins Internet kommt. === Anzeige / Sponsorenhinweis === Die Anpassung an den Wandel ist wichtiger denn je. Deshalb nutzen 40% der DAX Unternehmen Workday. Die Enterprise-Cloud, die Sie auf die Zukunft vorbereitet. Workday. Das Finanz-, HR- und Planungsystem für eine Welt im Wandel. Mehr Informationen unter https://www.workday.com/de === Anzeige / Sponsorenhinweis Ende ===