In dieser Ausgabe sind wieder die Zeitspieler zu Gast. Wir sprechen über die aktuelle Ausgabe “1974/75 Die Geburt der 2.Bundesliga”. Mit dabei sind Hardy Grüne und Dietrich Schulze-Marmeling. Wir starten mit der provokanten Frage: Warum muss man überhaupt über die 2.Bundesliga sprechen? Und landen dann nicht nur bei der Gründung in verschiedenen Facetten, sondern sprechen auch über den Unterbau, 50+1 und was die Liga heute so attraktiv macht.
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215 Folgen
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Folge vom 23.07.2024HRF 201 | Die Geburt der 2. Bundesliga
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Folge vom 09.07.2024HRF 199 | Oberschlesiens Fußballwiege - RatiborDie über 120jährige Fußballgeschichte der oberschlesischen Stadt Ratibor zeichnet auch ein gesellschaftspolitisches Bild einer Region, die in den vergangenen fast hundert Jahren weitreichende Veränderungen durchmachte. Als sich der erste Verein der Stadt, der FC Ratibor 03 gründete, gehörte Ratibor zu Preußen. Ländlich geprägt stand man immer im Schatten des oberschlesischen Reviers und doch konnte man mehr als nur Achtungserfolge verzeichnen. Bekannte Namen begannen hier mit dem kicken, z.B. Hans Plawky, der mit der SpVgg Fürth an der Endrunde der Deutschen Meisterschaft teilnahm. Philipp Gawenda wurde 1926 deutscher Vizemeister mit Hertha, Arthur Bialas wurde 1961/62 Oberliga Torschützenkönig der DDR. Und Namen die man heutzutage noch kennen kann sind z.B. Franz Smuda oder Sebastian Tyrala. Die Liste ist längst nicht vollständig. Aber mit der Gründung der Solidarnosc ändert sich was in Ratibor und spätestens mit dem endgültigen Ende des eisernen Vorhangs beginnt ein Niedergang, den man auch im einst westlichen Nachbarland nur zu gut kennt.
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Folge vom 10.06.2024HRF 198 | Wie das System das Unrecht überdauertIn der neuen Folge der Fussballfrequenz, dem Podcast zur Fußballzeit-Geschichte, ist der Historiker Julian Rieck zu Gast. Dafür habe ich mich auf Einladung der gGmbh wahtmatters auf den Weg nach Berlin gemacht. Dort findet noch bis zum 31. Juli die Ausstellung SPORT. MASSE. MACHT. Fußball im Nationalsozialismus statt. Julian Rieck führt in dieser Folge durch die Ausstellung und im Anschluss unterhalten wir uns mit Andreas Kahrs ein bisschen über die Hintergründe und die Entstehung des Projekts. Euch erwartet kein langweiliger Spaziergang durch Textwüsten und Smalltalks über ausgelatschte Fußballschuhe, sondern der gelungene Versuch neue Pfade zu betreten. Die Ausstellung nimmt aus verschiedenen Perspektiven den Fußball in der Zeit des Nationalsozialismus in den Blick – vom emotionalisierten Massenphänomen bis zum Schicksal verfolgter Spieler und den Nachwirkungen der NS-Herrschaft auf die deutsche Fußballkultur. Julian Rieck (Jg. 1984) ist Politikwissenschaftler, Historiker und Ethnologe, der zur politischen Geschichte des Fußballs forscht und veröffentlicht. Seit 2023 ist er für die wissenschaftliche Recherche der Ausstellung Sport. Masse. Macht. Fußball im Nationalsozialismus verantwortlich, die anlässlich der EURO 2024 in Deutschland entsteht. Julian ist Bildungsreferent für das Denkmal für die ermordeten Juden Europas und die Topographie des Terrors in Berlin. Für beide Stiftungen hat er wissenschaftliche Recherchen verfasst sowie Workshops konzipiert und durchgeführt. Von 2017 bis 2019 beriet er das Ministerium für Justiz und Menschenrechte in Santiago de Chile in Fragen der Erinnerungspolitik und Gedenkstättenarbeit. Webseite zur Ausstellung SPORT. MASSE. MACHT. whatmatters Weitere Folgen zum Thema oder mit Julian Rieck HRF 169 | Faszination Fußball in der Weimarer Republik | Paula Scholz HRF 121 | Stadien | Identität – Kultur – Geschichte | Julian Rieck HRF 092 | Real Madrid im Franquismus | Julian Rieck Shownotes: Eric Hobsbawm Eric John Ernest Hobsbawm war ein marxistisch orientierter britischer Universalhistoriker mit sozial- und wirtschaftshistorischen Schwerpunkten. Weltweit bekannt wurde er mit seinem dreibändigen Werk zur Geschichte des „langen 19. Jahrhunderts“ und dem Ergänzungsband zum „kurzen 20. Jahrhundert“ sowie mit Überlegungen zu erfundener Tradition und Studien über die Arbeiterbewegung. EIN JAHRHUNDERT-HISTORIKER IM JAHRHUNDERT DER EXTREME. ZUM TOD VON ERIC JONATHAN HOBSBAWM (1917-2012) | zeitgeschichte-online.de The Invention of Tradition | Eric Hobsbawm Michael Billig Banal Nationalism | PDF Banal nationalism | Wikipedia Walter Wächter Der Walter-Wächter-Sportplatz in Hamburg - Ehrung für einen Arbeitersportler und Widerstandskämpfer 32 Postkarten - Post aus Nazi-Deutschland. Das Schicksal einer deutsch-jüdischen Familie aus Hamburg vor der Deportation Die Ermittlung.Die wahre Geschichte einer deutsch-jüdischen Familie aus Hamburg Fußballländerspiel England - Deutschland 1935 Fußballländerspiel England – Deutschland 1935 | Wikipedia DIE ERSTE FANREISE: PER SCHIFF ZUM LÄNDERSPIEL NACH ENGLAND | äußerst skurriler Artikel des DFB Sonstige: Max Girgulski | fussballmuseum.de Johann Wilhelm „Rukeli“ Trollmann war ein deutscher Boxer. Als Sinto wurde er Opfer des Porajmos. Topographie des Terrors | SS und Polizei im „Dritten Reich“ Victoria | Wikipedia HRF 169 | Faszination Fußball in der Weimarer Republik | Paula Scholz Sepp Herbergers Nachlass ist ein "Gesamtabenteuer" | sueddeutsche.de
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Folge vom 28.05.2024HRF 197 | NS-Zwangsarbeit und FußballHerzlich willkommen zu einer neuen Folge der Fussballfrequenz. Heute widmen wir uns einem Thema, das gefühlt erst neuerdings zu einem wird, aber von großer historischer Bedeutung ist: NS-Zwangsarbeit und Fußball. Während des Zweiten Weltkriegs zwang das nationalsozialistische Regime Millionen von Menschen aus den besetzten Gebieten Europas zur Arbeit im Deutschen Reich. Zwangsarbeiter wurden unter oft unmenschlichen Bedingungen in Fabriken, auf Bauernhöfen und auch in der Kriegsproduktion eingesetzt. Doch Zwangsarbeit fand nicht nur in der Industrie statt – auch im Bereich des Fußballs spielte sie eine Rolle. Trotz unmenschlicher Umstände fanden Häftlinge im Fußball eine Form des Widerstands und der Ablenkung. Nach dem Krieg gerieten diese Aspekte oft in Vergessenheit oder wurden absichtlich verschwiegen. Die Aufarbeitung dieser Geschichte ist wichtig, um die Erinnerung an die Opfer der NS-Zwangsarbeit zu bewahren und die Verantwortung der Vereine und Institutionen zu erkennen. Deshalb habe ich mit Juliane Röleke und Daniela Geppert über dieses Thema gesprochen. Die beiden haben sich tief in das Thema begeben und neben Angeboten für Fanprojekte, eine Ausstellung "Ganz Europa kickte in Berlin. Fußball und Zwangsarbeit im Nationalsozialismus" konzipiert. Bis zum nächsten Mal! Ihr wollt euren Platzwart ins Rennen schicken oder dafür abstimmen: www.toom.de/platzwarte Shownotes: Berliner Geschichtswerkstatt Hertha unter dem Hakenkreuz - Ein Berliner Fußballclub im Dritten Reich – Buch gebraucht, antiquarisch & neu kaufen Dr. Hermann Horwitz - fussballmuseum.de Der Herthaner Eljasch Kaschke - herthabsc.com Bram Appel | Wikipedia FUSSBALLPLÄTZE: ORTE DES JUBELS, ORTE DES UNRECHTS | Flutlicht an! Podcast Von einem Ort des Jubels zu einem Ort des Unrechts. Zwangsarbeitslager auf Fußball- und Sportplätzen | stiftung-evz jubelstaetten_unrechtsorte | Instagram Zwangsweise auf dem Platz | taz.de Deutsche Arbeitsfront | Wikipedia arolsen-archives.org bildung-ns-zwangsarbeit.de ns-zwangsarbeit.de Dr. Christine Glauning, Leiterin des Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit stellt das Haus vor. Fußball und Zwangsarbeit - Selbstbehauptung auf dem Rasen weiterführende Literatur Zwangsarbeit unter dem Hakenkreuz. Ausländische Zivilarbeiter, Kriegsgefangene und Häftlinge im Deutschen Reich und im besetzten Europa 1939-1945 Fußball in der nationalsozialistischen Gesellschaft: Zwischen Anpassung, Ausgrenzung und Verfolgung Natascha Wodin | Sie kam aus Mariupol