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Weltmusik gemischt

Indianisch und afro-kreolisch: Klänge aus Peru

Perus musikalische Vielfalt: "música andina" zum Beispiel, Musik aus den Anden. Traditionell wird sie mit Flöten und Percussion-Instrumenten erzeugt, mittlerweile integrieren die Musiker aber auch Saiteninstrumente wie das Charango. Ganz anders in der Küstenregion um die Hauptstadt Lima herum: Hier entwickelte sich einst - in Verbindung mit Lebensart und Musik der Nachfahren ehemaliger Sklaven - die "música criolla". Sie kombiniert spanische, afrikanische und andine Einflüsse

Die Autorin Birgit Kannen traf Fredy Enriquez und sein Ensemble Fuego y Viento. Sie arbeiten als Musiker im Hochland, wo die Indios noch zu Ehren von Pachamama singen, der Heiligen Mutter Erde.

Sie besuchte auch Victor Luís Caffo Aguilar und José Antonio Marin mit ihrer Gruppe Sentimiento y Sabór, Protagonisten eines ganz anderen Milieus: europäisch wie afrikanisch beeinflusst, weltoffen und dabei sentimental, elegant und walzerselig.

Auf der Suche nach Arbeit wandern seit Jahrzehnten Indios vom Altiplano zur Küstenmetropole. So entstand eine urbane Subkultur. "Chicha" heißt nicht nur das in den Vorstadtkneipen bei Indios beliebte Maisbier, sondern auch die dazugehörige Tanz- und Unterhaltungsmusik.

Peru im Überblick

Sendezeit Di, 29.01.2013 | 23:05 - 00:00 Uhr
Sendung WDR 3 "WDR 3 open: SoundWorld"
Radiosendung