Seit ihn vor gut zehn Jahren der Erfolg quasi überrumpelt hat, ist der Organist und Pianist Cory Henry fast ständig unterwegs. Wohl wurde er gefeiert als Wunderkind in seiner Kirche, weil er schon als 5jähriger die Gemeinde begleitete.
Dass es aber auch auf der viel grösseren Bühne so abgehen würde für ihn, spätestens nach seinem Solo über die Nummer «Lingus» für die Band Snarky Puppy, das im Netz viral ging – daran wollte der eigentlich eher schüchterne Cory Henry zunächst nicht so recht glauben. Inzwischen ist der 39jährige aber in den verschiedensten Genres zwischen Funk, R&B und Jazz sehr präsent. Für den Keyboarder und Produzenten Marvin Trummer ist Cory Henry ein ganz grosses Idol, und er erinnert sich auch gerne daran, wie er mit ihm zusammen mal Turnschuhe kaufen ging.
Aktuell ist Cory Henry in Europa unterwegs, am 17. und 18. März auch in der Schweiz. Grund genug für diese Wiederholung der Jazz Collection zu Cory Henry mit Jodok Hess.
Erstausstrahlung: 08.03.2022
Die gespielten Titel:
Interpret:in: Titel (Album / Label)
- Cory Henry: NaaNaaNaa (The Revival / Universal)
- Cory Henry: Donna Lee (Gotcha Now Doc / EA)
- Snarky Puppy: Lingus (We Like It Here / GroundUp Music)
- Cory Henry: Gotcha Now (First Steps / Wild Willis Jones)
- Cory Henry & The Funk Apostles: Trade It All (Art of Love / Eigenvertrieb)
- Cory Henry: Switch (Something to Say / Culture Cultive)
- Cory Henry: Christmas With You (Christmas With You / Henry House)
- Cory Henry: Fighting for Peace (Fighting for Peace / Henry House)
Jazz
Jazz Collection Folgen
Wir stellen die Grossen des Jazz und verwandter Musiksparten in exemplarischen Aufnahmen vor – im Gespräch mit Gästen, die sich bestens auskennen im weiten Feld von Blues bis World. Analysen haben hier ebenso Platz wie Anekdoten.
Folgen von Jazz Collection
14 Folgen
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Folge vom 03.03.2026Vom Wunderkind zum Überflieger: Cory Henry
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Folge vom 17.02.2026Gretchen Parlato: Sie lenkte den Jazzgesang in eine neue RichtungAls Gretchen Parlato Ende der Nullerjahre mit ihrer charakteristischen, leicht nasalen Stimme auf der Jazzszene erschien, waren die Reaktionen zunächst geteilt. Doch mit ihrer frischen Art, wie sie beispielsweise bekannte Songs von Michael Jackson, Björk oder Simply Red interpretiert, überzeugte sie Kritiker:innen wie Publikum gleichermassen. Und mit ihrem unverwechselbaren Mix aus Jazz, R’n’B und brasilianischen Einflüssen prägte sie eine ganze Generation – besonders viele Gesangsstudierende. Sie hätte damals regelrecht eine «Gretchen-Phase» durchlaufen, erzählt die Sängerin Yumi Ito, die bei Roman Hošek zu Gast ist. Die gespielten Titel: Interpret:in: Titel (Album / Label) - Gretchen Parlato: Juju/Footprints (Gretchen Parlato / Eigenvertrieb) - Gretchen Parlato: Butterfly (In a Dream / Obliquesound) - Gretchen Parlato: Holding Back the Years (The Lost and Found / Obliquesound) - Gretchen Parlato: Still (The Lost and Found / Obliquesound) - Gretchen Parlato: Within Me (Live in NYC / Obliquesound) - Rebecca Martin, Gretchen Parlato & Becca Stevens: I Wanna Fly so Free (Tillery / Larrecca Music) - Gretchen Parlato: Magnus (Flor / Edition Records) - Gretchen Parlat & Lionel Loueke: Akwe (Lean In / Edition Records)