
Klassik-Konzerte & Oper
Kammermusikfest Spannungen 2023
Das "Spannungen"-Festival in der Eifel geht nach dem Tod von Lars Vogt weiter. Drei Musikerinnen übernehmen die künstlerische Leitung und acht Komponisten schreiben kurze Solostücke "in memoriam". Das Programm umfasst Werke von Tschaikowsky, Strawinsky und Mendelssohn.
Nach dem Ableben von Lars Vogt waren sämtliche Beteiligten einig: Das Festival "Spannungen" sollte fortgesetzt werden.
Im 25. Jahr seines Bestehens und ohne seinen geistigen Anführer wagte das Kammermusikfest in der Eifel einen Neustart. Übergangsweise übernahmen drei Musikerinnen die künstlerische Leitung. Für jeden Konzertabend schrieben acht Komponisten ein kurzes Solostück "in memoriam".
Wie durch ein Brennglas betrachtet, wirkt beispielsweise das elfte Prélude für Klavier von Manfred Trojahn als musikalische Liebeserklärung zwischen Trauer, Wut und Dankbarkeit. Peter Tschaikowsky schrieb sein Klaviertrio op. 50 und dachte dabei an den Pianisten Nikolai Rubinstein. Zwischen diesen beiden Werken erklangen die irrsinnig virtuose Suite italienne von Igor Strawinsky sowie das frühe A-Dur-Quintett von Felix Mendelssohn, wo die gesanglichen Melodien sehr an Mozart erinnerte.
"Kammermusikfest Spannungen 2023" im Überblick
Kammermusikfest Spannungen 2023
von Trojahn, Strawinsky, Mendelssohn, Tschaikowsky
Mit Kiveli Dörken, Klavier; Martin Helmchen, Klavier; Javier Comesaña, Violine
Kraftwerk Heimbach
22.6.2023
| Sendezeit | So, 07.01.2024 | 21:05 - 23:00 Uhr |
| Sendung | Deutschlandfunk "Konzertdokument der Woche" |