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Kaspar Hauser - Beispiel eines Verbrechens am Seelenleben des Menschen | Teil 1 von 3 Folgen
Teil 1/3 | Der Fall des "rätselhaften Findlings" Kaspar Hauser beschäftigt Wissenschaftler noch heute. Hauser tauchte 1828 in Nürnberg auf und behauptete, er sei, seit er sich erinnern könne, allein in einem dunklen Raum gefangen gehalten worden. Der Rechtsgelehrte Anselm von Feuerbach nahm sich seiner an.
Anselm Ritter von Feuerbach war ein bedeutender Strafrechtler und zugleich ein Klassiker der Kriminalliteratur.
In seiner 1832 erschienenen Schrift "Beispiel eines Verbrechens am Seelenleben des Menschen" hat er den Fall Kaspar Hauser behandelt. Dieser war ein Findelkind unbekannter Herkunft, das 1828 in Nürnberg auftauchte und dessen Leben bis zu seinem sechzehnten Lebensjahr fast völlig im Dunkeln liegt.
Kaspar Hauser erregte lebhaftes Interesse bei Pädagogen und Psychologen und geriet in den Mittelpunkt gefühlvoller Salons, bis Feuerbach sich seiner annahm.
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