
Hörspiel
Klaus Kinski in "Romeo und Julia"
Dass Bruderhand sich gegen Bruderhand erhebt und unsere Stadt zerreißt“, klagen die Bürger Veronas über die Fehde zwischen den Familien der Montagues und der Capulets. Der 21jährige Klaus Kinski bekommt die Chance, in der von dem Radiopionier Alfred Braun realisierten Hörspielfassung des Dramas den "Romeo" zu spielen.
Bei der Abnahme der Produktion wird ihm eine zu unstete Rollenauffassung vorgeworfen, die die stimmliche Erkennbarkeit der Figur beeinträchtige. Diese Kritik löst Kinskis tobenden Protest aus.
Am 1. Weihnachtstag 1949 gelangt die Inszenierung zur Erstsendung. Danach verschwindet das Tondokument, produziert vom Berliner Rundfunk, der im Funkhaus Masurenallee in der britischen Zone des zerbombten Berlins für die sowjetische Besatzungsmacht tätig ist, im Archiv und wird erst über 40 Jahre später wiederentdeckt.
"Romeo und Julia" im Überblick
Romeo und Julia
von William Shakespeare
Mit Klaus Kinski, Traute Bendach, Franz Kutschera, Hanns Lothar u.a.
Produktion: 1949
| Sendezeit | So, 05.09.2010 | 22:05 - 00:00 Uhr |
| Sendung | SWR Kultur "ARD Radiofestival: Große Stimmen - Große Namen" |