Wer einmal im Krankenhaus ist wegen einer mittelschweren Krankheit, darf nicht so einfach das Gebäude verlassen und wenn überhaupt, dann auf eigene Gefahr.
Wer einmal im Krankenhaus ist wegen einer mittelschweren Krankheit, darf nicht so einfach das Gebäude verlassen und wenn überhaupt, dann auf eigene Gefahr. © Afonso Lima / freeimages.com

Hörspiel

"Koslik ist krank" von Juliane Rothenburg

René ist Anfang Vierzig und wird in einem Krankenhaus eingewiesen, mit Verdacht auf einen Schlaganfall und sitzt nun dort fest. Da trifft er auf Frank, seinen alten Konkurrenten aus Studienzeiten. Unvermittelt muss Koslik an eine Phase seines Lebens denken, die er zuvor lange verdrängt hat.

René Koslik ist ein Mann mittleren Alters und kommt auf Verdacht eines Schlaganfalls ins Krankenhaus, aus versicherungsrechtlichen Gründen darf er das Gebäude nicht mehr verlassen. Seitdem fristet er sein Dasein in Gängen und Speisesälen - gefangen in einer Parallelwelt.

Koslik ist quasi krank, darf nur durch Gänge, die einem Labyrinth ähneln herumirren und wartet auf seine Untersuchungen. Während er wartet schleicht er durch die Speisesäle.

Wenn er die Diagnose erhält, ist es dann sein Todesurteil oder sein Freispruch? Koslik hat innerhalb weniger Sekunden die Entscheidungshoheit über sein Leben verloren.

Plötzlich steht da ein Mann im Bademantel. Frank ist sein Name. Es ist Kosliks ehemaliger Kommilitone und ewiger Konkurrent. Er sieht sich wieder in eine Zeit zurückversetzt, an die er lange nicht mehr gedacht hat.

""Koslik ist krank" von Juliane Rothenburg" im Überblick

"Koslik ist krank" von Juliane Rothenburg

von Juliane Rothenburg

Produktion: 2019

Sendezeit So, 18.10.2020 | 15:05 - 16:00 Uhr
Sendung Bayern 2 "Hörspiel"
Radiosendung

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