Nikolaus Kopernikus stellte das im Mittelalter geltende Weltbild infrage
Nikolaus Kopernikus stellte das im Mittelalter geltende Weltbild infrage © Beniamin Pop / freeimages.com

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"Kreisbewegungen der Himmelskörper" - Bernt Hahn liest den Text von Nikolaus Kopernikus

Nikolaus Kopernikus war nicht der Erste, der das im Mittelalter geltende Weltbild, nach dem sich die Sonne um die Erde dreht, infrage stellte. Das heliozentrische Weltbild, das er propagierte, galt zu seiner Zeit als Hirngespinst. Bei NDR Kultur liest Bernt Hahn einen Text von Nikolaus Kopernikus.

Kopernikus schrieb sein Buch, das das traditionelle ptolemäische Weltbild umstürzte, bereits um das Jahr 1515, aber es dauerte beinahe drei Jahrzehnte, bis es 1543 in Nürnberg gedruckt wurde - im Todesjahr des Autors, vor 570 Jahren.

Allerdings hatte Papst Clemens VII. zehn Jahre zuvor Interesse an der neuen Theorie bekundet, die die Sonne in den Mittelpunkt der Welt rückte und die Planeten auf mutmaßlich kreisförmige Bahnen um die Sonne kreisen ließ. Kopernikus schickte seinem Buch ein Vorwort voraus: eine mit feinster diplomatischer Kunst verfasste Absicherung gegen die zu erwartende Kritik. Bernt Hahn liest dieses Vorwort und die Einleitung, die Kopernikus' Theorie zusammenfasst.

"Kreisbewegungen der Himmelskörper" im Überblick

Kreisbewegungen der Himmelskörper

von Nikolaus Kopernikus

Mit Bernt Hahn

Sendezeit Mo, 04.02.2013 | 22:00 - 22:35 Uhr
Sendung NDR Kultur "Am Abend vorgelesen"
Radiosendung

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