Die letzten Werke der Musikgeschichte erinnern an die Vergänglichkeit
Die letzten Werke der Musikgeschichte erinnern an die Vergänglichkeit © Shyle Zacharias / freeimages.com

Klassik-Feature

"Leb wohl, du schöne Erde!"

Viele der letzten Werke, die Künstler erschufen, sind sehr bedeutend. Sie wirken nahezu mysteriös, sodass man fast glauben könnte, dass sie nicht von unserer Erde stammen. Gegenwärtige Musiker/innen tauschen sich in "Leb wohl, du schöne Erde!" über "klingende Vermächtnisse" und Sterblichkeit aus.

1912 sagte Arnold Schönberg über Gustav Mahler in seiner Gedenkrede: "Die eine Neunte geschrieben haben, stehen dem Jenseits zu nah. Vielleicht wären die Rätsel dieser Welt gelöst, wenn einer von denen, die sie wissen, die Zehnte schriebe. Und das soll wohl nicht so sein."

Diese Übertragung lädt Tabea Zimmermann (Bratschistin), Tal & Groethuysen (Klavierduo), Konstantia Gourzi und Adriana Hölszky (Komponistinnen), Michael Bach (Cellist), Nicolaus Brass (Komponist) und Wolfgang Rathert (Musikwissenschaftler) dazu ein über musikalisches Erbe und Sterblichkeit zu sprechen. Dabei werfen sie einen Blick auf " ‘letzte’ Werke von Johann Sebastian Bach bis John Cage " .

""Leb wohl, du schöne Erde!"" im Überblick

"Leb wohl, du schöne Erde!"

von Noemi Schneider

Sendezeit Di, 30.11.2021 | 22:05 - 22:50 Uhr
Sendung Deutschlandfunk "Musikszene"
Radiosendung

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