Violinist Daniel Hope spielt ein Werk der Residenz-Komponist des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin, Jelena Firssowa
Violinist Daniel Hope spielt ein Werk der Residenz-Komponist des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin, Jelena Firssowa © Krzysztof Chmielewski / freeimages.com

Klassische Musik

Lebenskreise

Als Residenz-Komponistin in Berlin vervollständigte Jelena Firssowas nun ihre erste Arbeit. Das Berliner Rundfunk-Sinfonieorchester bringt dieses zur Uraufführung: “Night in Appen“ heißt das Werk.

Die Spielzeit 2021/2022 beschert Jelena Firssowas ihr erstes Konzert mit dem Berliner Rundfunk-Sinfonieorchester als Composer-in-Residence. Ihr Werk "Night in Appen" wird heiß erwartet.

Im beschaulichen Örtchen Appen in Schleswig-Holstein, das als Namensgeber diente, lebt eine Persönlichkeit, die für die Firssowas äußerst wichtig ist: Die tatarische Komponistin Sofia Gubaidulina.

Gubaidulina schwärmt von Firssowas Kompositionen und vertritt die Meinung, ihre Arbeit gehöre zu den Bedeutendsten und Aufregendsten der Gegenwart. Die darin zu findende Mixtur aus den Kulturen des Ostens und Westens sei äußerst originell. Wörtlich sagt Gubaidulina über Firssowas: "Sie ist für mich so etwas wie eine Schamanin in der Musik."

Das aktuelle Stück Firssowas entstand in Anlehnung an eine Woche in Appen, die sie bei der mittlerweile 90-jährigen Gubaidulina verbrachte. Schon vor seiner Veröffentlichung ist zu vermuten, dass es einen interessanten Effekt auf das Violinkonzert Alban Bergs‘ (Solist: Daniel Hope) und die sechste Sinfonie Peter Tschaikowskys haben wird.

"Lebenskreise" im Überblick

Lebenskreise

von Firssowa, Berg, Tschaikowsy

Mit Leitung: Vladimir Jurowski / Daniel Hope, Violine; Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

Berliner Philharmonie

Sendezeit Mo, 16.05.2022 | 20:04 - 22:00 Uhr
Sendung WDR 3 "WDR 3 Konzert"
Radiosendung

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