Im Home Office geht mehr, als man denkt. Schon im April vergangenen Jahres lag ein Autorinnenpapier mehrerer Bundestagsabgeordneter vor, in dem vom Bundesministerium für Gesundheit gefordert wurde, Abtreibungen mit chemischen Präparaten mit "telemedizinischer Betreuung" - also sozusagen in Heimarbeit zu ermöglichen. Wie so etwas funktionieren kann, und inwiefern so etwas mittlerweile in Deutschland möglich ist, darüber berichtet dieser Podcast - hören Sie, wie die Gründerin von Women on Web, Rebecca Gomperts, erklärt wie Heimabtreibungen funktionieren, und wie Fachleute aus Deutschland und Österreich diesen "Service" einordnen.
Musik liefert uns diesmal neben depositphoto auch Bernarda Brunovic mit Welcome on Earth.
PolitikTalk
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Menschenrechte: Grundlage unseres Zusammenlebens. Das erste Menschenrecht: Recht auf Leben. Darum geht es in diesem Podcast: was gibt's Neues im Lebensrecht in Deutschland und der Welt?
Folgen von Life Talks
110 Folgen
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Folge vom 05.02.2021Der Tod kommt per Post
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Folge vom 29.01.2021Biden, der Papst und das Recht auf LebenMit Joe Biden wird zum zweiten Mal in der Geschichte der USA ein Katholik Präsident. Sein Glaube ist ihm nicht egal: ein Jesuit hat während der Amtseinführung um Gottes Segen gebeten, am selben Tag stand ein Besuch der heiligen Messe an, und ein Foto, das Joe Biden mit dem Papst zeigt, ziert seinen Schreibtisch im Weißen Haus. Was dürfen Lebensrechtler in den USA von einem Mann erwarten, der seine Zugehörigkeit zur katholischen Kirche derart prominent herausstellt? Der ALfA Podcast in dieser Woche wurde unter Verwendung von Musiktiteln von depositmusic und https://www.mostfreebies.com/ (U.S. Brass Quintett) zusammen gestellt.
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Folge vom 18.01.2021Näher, mein Gott, zu dir: assistierter Selbstmord in kirchlichen Einrichtungen?Es hat etwas Gespenstisches, wenn nicht gar Mephistophelisches, schreibt Stefan Rehder in der Tagespost am 14. Januar 2021. Da fordern hochrangige Vertreter der Evangelischen Kirche, kirchliche Einrichtungen müssten den assistierten Suizid in ihren Häusern ermöglichen. Zwar hat der Pressesprecher der EKD zurückgerudert, aber wie bekommt man diesen Geist wieder in die Flasche? Vertreter der right-to-die-societies, so Rehder weiter, dürften vor Lachen nicht in den Schlaf gekommen sein. Es sei denn, sie befürchteten nun Konkurrenz im Geschäft mit dem Tod. Immerhin bringt die Beihilfe zum Selbstmord den entsprechenden Schweizer Dienstleistern um die 7000 Schweizer Franken pro Fall ein. Grund genug für uns, einen katholischen Bischof zu seiner Ansicht zu fragen - wir waren bei Altbischof Heinz Josef Algermissen in Fulda - und einen der bekanntesten deutschen Palliativmediziner um Auskunft darüber zu bitten, wie alternativlos der selbstgewähte Tod tatsächlich ist. Die Musik in diesem Podcast stammt von depositmusic und Tod Emmet (Lied: Eternal Bliss), https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/
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Folge vom 18.12.2020Schein oder nicht schein - Katholische Frauenverbände im Schwangerschaftskonflikt"Mein Onkel würde deutliche Worte finden", so Professor Cornelius Roth, Neffe des vor zwanzig Jahren verstorbenen Erzbischofs Johannes Dyba. Und zwar für die Forderung der Vorsitzenden des Berliner Diözesanverbandes Katholischen Deutschen Frauenbundes, Barbara John, dass Katholische Schwangerschaftsberatungsstellen wieder Scheine ausstellen sollen. Zum gelungenen Leben von Frauen gehöre die geplante Elternschaft, und die sei eben nicht immer ohne Abtreibung zu haben. Da müsse die Kirche mehr Verständnis aufbringen, weniger verurteilen und notfalls auch die notwendigen Mittel in Form eines Beratungsscheins zur Verfügung stellen, so John weiter. Ist das so? Auf diese und andere Fragen antwortet Professor Roth von der katholischen Fakultät Fulda.