
Klassische Musik
London Symphony Orchestra
Zwei herausragende Beispiele für Bartóks leidenschaftliche Verbindung zur ungarischen Folklore sowie de Fallas lebendige Erzählung von Romantik und Illusion.
Bartók schloss sein zweites Konzert für Violine im Jahr 1938 ab, während Ungarn turbulente Zeiten erlebte – die Komposition ist daher von einem drängenden Ernst durchzogen und zeigt zugleich Momente von beeindruckender Anmut. Die selten gespielten Fünf Ungarischen Volkslieder unterstreichen seine unermüdliche Faszination für die traditionelle Musik seiner Heimat.
Es geht nach Spanien zu, wo de Fallas visionäres Ballett "Der Dreispitz" aus dem Jahr 1919, mit seinen glänzenden Melodien und rhythmischen Tänzen, entstand.
In einem der Künstlerporträtkonzerte widmet sich die dynamische und beeindruckende Patricia Kopatchinskaja Bartóks faszinierendem Konzert. An ihrer Seite interpretiert die Mezzosopranistin Rinat Shaham Bartóks Suite basierend auf ungarischen Volksmelodien, während Sir Simon Rattle zusammen mit dem LSO de Fallas spanisches Feuer und Leidenschaft entfacht.
"London Symphony Orchestra" im Überblick
London Symphony Orchestra
von Bartók, Falla
Mit Leitung: Simon Rattle / Rinat Shaham, Mezzosopran; Patricia Kopatchinskaja, Violine
Barbican Hall, London
18. Januar 2026
| Sendezeit | Mi, 25.02.2026 | 20:03 - 22:00 Uhr |
| Sendung | BR-KLASSIK "Konzert" |