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Meilensteine – Alben, die Geschichte machten Folgen
Jede Woche stellt die SWR1 Musikredaktion ein Meisterwerk der Rock- und Popmusik vor. Queen, Ed Sheeran, Adele, die Rolling Stones, die Beatles, Tina Turner, Bob Dylan uvm. – sie alle haben mit ihren Pop- und Rock-Alben Musikgeschichte geschrieben und längst den Status „Legenden“ erreicht. Wir holen sie wieder hervor, die größten Alben aller Zeiten. Die Platten, mit denen sich Künstler wie Creedance Clearwater Revival, die Eagles oder Fleetwood Mac unsterblich gemacht haben. Jeden Montag gibt es eine neue Folge. Dabei schaut das Team der SWR1 Musikredaktion hinter die Kulissen. Was war los in der Zeit, als dieser Meilenstein der Musikgeschichte veröffentlicht wurde – bei den Musikern und in der Welt. Was macht gerade dieses Album so besonders? Was sind die Hintergründe und wie sind sie produziert worden, die Platten, die uns immer wieder über den Weg laufen? Welche jungen Künstler haben sie beeinflusst und von wem wurden sie selbst beeinflusst? Bei uns gibt’s die Geschichten hinter den Alben, die Geschichte machten. Haben Sie Anregungen für die nächste Folge, Fragen oder Kritik? Sie erreichen die Redaktion per E-Mail unter meilensteine@swr.de.
Folgen von Meilensteine – Alben, die Geschichte machten
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Folge vom 09.02.2026Phil Collins – "Face Value"Mit "Face Value" hat Phil Collins 1981, während er Teil der Band Genesis war, sein erstes Soloalbum rausgebracht. Mit darauf ist einer seiner größten Hits "In The Air Tonight".
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Folge vom 02.02.2026Nick Cave And The Bad Seeds – "Murder Ballads""Murder Ballads" ist eine Mischung aus eigenen Songs, Traditionals und Coverversionen und vollgepackt mit illustren Mordgeschichten – düster, verstörend, aber in Teilen auch wunderschön. Und diese düsteren Mordsongs waren auch abseits von "Murder Ballads" immer Themen, die Nick Cave interessiert haben. Deshalb finden sich auch auf anderen Alben von ihm Songs zu diesem Thema. Wohlwollend aufgenommen wurde das Album auch von der australischen Version des Rolling Stone-Magazins. Es hat die Platte auf Platz 13 der besten australischen Alben aller Zeiten platziert. Im Fall von "Murder Ballads" handelt es sich nicht um eine klassische Pop-Ballade, oder eine epische Power-Ballade, wie wir es vielleicht vermuten würden, erklärt Musikredakteurin Katharina Heinius: "Es geht hier viel mehr um ein kurzes, erzählendes Gedicht, das auch zum Singen geeignet ist." Damit bewegt sich Nick Cave nah an der ursprünglichen Begrifflichkeit der "Ballade" und nicht an dem, wie wir im 21. Jahrhundert den Begriff alltagstypisch nutzen würden. "Die Tradition der Ballade stammt schon aus dem Mittelalter", erläutert Heinius im Podcast. Und auch wenn Nick Cave sich hier ganz dem Thema Tod und Mord widmet, so beweist er auch immer wieder viel Humor in seinen Texten und auch auf der Bühne, erklärt Podcast-Gast Stefan Pitterling. Was das Erzählen dieser "Murder Ballads" noch eindrucksvoller macht, ist, dass neben der Musik, in der Komposition Sounddesignelemente genutzt werden, um die Morde noch dramatischer zu gestalten und den Hörer noch tiefer reinzuziehen. In diesem Fall ist Nick Cave nicht mehr nur Musiker, sondern ein musikalischer Regisseur, der den Film im Kopf des Hörers entstehen lässt, erklärt Katharina Heinius. Als Nick Cave And The Bad Seeds "Murder Ballads" veröffentlicht haben, waren gerade Genres wie der späte Grunge oder Eurodance angesagt. Und für Podcast-Gast Stefan Pitterling macht diese Platte aus, dass sie eben keinem Trend folgt, was das Album total zeitlos macht, sagt er: "Es ist ein wunderbares Konzeptalbum zu einem Thema, das viele Leute fasziniert [...] und es zeigt vor allem, dass ein Künstler, der sich wirklich traut, etwas zu machen, was andere nicht machen, damit auch super erfolgreich sein kann." __________ Über diese Songs vom Album "Murder Ballads" sprechen wir im Podcast • (17:38) – "Song Of Joy" • (33:58) – "Where The Wild Roses Grow" • (48:08) – "Stagger Lee" • (57:53) – "Henry Lee" • (01:09:05) – "Death Is Not The End" __________ Alle Shownotes und weiterführenden Links zur Folge "Murder Ballads" findet ihr hier: https://1.ard.de/nick-cave-murder-ballads __________ Ihr wollt mehr Podcasts wie diesen? Abonniert die Meilensteine! Fragen, Kritik, Anregungen? Meldet euch gerne per WhatsApp-Sprachnachricht an die (06131) 92 93 94 95 oder schreibt uns an meilensteine@swr.de
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Folge vom 26.01.2026Parliament – "Mothership Connection""Mothership Connection" von Parliament gilt als eines der bedeutendsten Funkalben aller Zeiten. Für das Musikerkollektiv Parliament Funkadelic, die hinter dem Konzeptalbum stecken, war es darüber hinaus das erste Album, das eine Platinauszeichnung bekommen hat. Die Inspiration für dieses Konzeptalbum hatte Mastermind George Clinton sich bei zwei anderen legendären Konzeptalben geholt: Bei "Sgt. Pepper" von den Beatles und bei "Tommy" von The Who. Die Idee von "Mothership Connection" ist wie auch schon beim Vorgänger "Chocolate City", dass Afroamerikaner in Situationen oder Positionen gebracht werden, in denen sie, zu der Zeit, nicht erwartet worden sind. Bei "Chocolate City" war das zum Beispiel das Weiße Haus in Washington D.C. und bei "Mothership Connection" ist das eben der Weltraum. Auch nach "Mothership Connection" beschäftigen sich Parliament bei ihren nächsten beiden Alben mit der Weltraumthematik. Für Musikredakteur Stephan Fahrig ist dieses Album so großartig, weil es "ein Schmelztigel von so vielem ist, was darin vorkommt". Vor allem schaffen Parliament es aber auf diesem Album einen "ganz neuen rohen Funk" zu entwickeln, erklärt Stephan Fahrig, der im Kontrast zu der sehr glatten Musik zu der Zeit steht, wie sie zum Beispiel die Commodores rund um Lionel Ritchie machten. Darüber hinaus vermischen Parliament auf diesem Album viele Musikgenres wie zum Beispiel den kultigen James-Brown-Funk, Bebop, Gospel und auch Rhythm and Blues. Und so wie sie den Mix aus den Genres präsentieren, sind sie für Stephan Fahrig "eine Vorgänger-Version des Hip Hop". Und der Kleber, der diese Band zusammenhält, so erklärt es Stephan Fahrig, ist eben Mastermind und Funklegende George Clinton. __________ Über diese Songs vom Album "Mothership Connection" sprechen wir im Podcast (16:13) – "P.Funk (Wants To Get Funked Up)"(24:11) – "Mothership Connection"(52:56) – "Give Up The Funk (Tear The Roof Off The Sucker)"__________ Alle Shownotes und weiterführenden Links zur Folge "Mothership Connection" findet ihr hier: https://x.swr.de/s/parliamentmothershipconnection __________ Ihr wollt mehr Podcasts wie diesen? Abonniert die Meilensteine! Fragen, Kritik, Anregungen? Meldet euch gerne per WhatsApp-Sprachnachricht an die (06131) 92 93 94 95 oder schreibt uns an meilensteine@swr.de
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Folge vom 19.01.2026David Bowie – "Blackstar"Es ist das letzte Album von David Bowie vor seinem Tod gewesen: "Blackstar". Vor zehn Jahren ist das Album rausgekommen. Nur wenige Tage nach der Veröffentlichung ist David Bowie gestorben. __________ Über diese Songs vom Album "Blackstar" sprechen wir im Podcast (21:40) – “Blackstar”(36:14) – “Lazarus”(47:50) – “Girl Loves Me”(52:35) – “I Can’t Give Everything Away”__________ Alle Shownotes und weiterführenden Links zur Folge "Blackstar" findet ihr hier: https://x.swr.de/s/davidbowieblackstar __________ Ihr wollt mehr Podcasts wie diesen? Abonniert die Meilensteine! Fragen, Kritik, Anregungen? Meldet euch gerne per WhatsApp-Sprachnachricht an die (06131) 92 93 94 95 oder schreibt uns an meilensteine@swr.de