Ein Berliner Grandhotel in den "Goldenen Zwanzigern" versammelt vereinsamte Individuen
Ein Berliner Grandhotel in den "Goldenen Zwanzigern" versammelt vereinsamte Individuen © Ulrich Antas/PIXELIO

Hörspiel

Menschen im Hotel

"Menschen im Hotel" ist ein Hörspiel nach Vicki Baums gleichnamigen Roman aus 1929. Das Leben in Berlin der "goldenen Zwanziger" spiegelt sich in den seelisch deformierten Gästen eines Grandhotels wider.

Die Hörspielfassung "Menschen im Hotel" verwebt die Schicksale mehrerer problembehafteter Individuen, die in der internationalen Atmosphäre eines Grandhotels zusammen kommen.

Eines von ihnen ist die russische Tänzerin Grusinskaja - bewundert und beneidet von aller Welt. Um das zu wahren, verbirgt sie die Schattenseiten ihres Lebens.

Der Generaldirektor Preysing ist ein weiterer Gast, der mit seiner wohlgefüllten Brieftasche darüber hinwegtäuschen will, dass es in ihm köchelt. Nur er weiß bisher, dass es eine lebenswichtige Entscheidung zu fällen gilt.

Auf der Spur seines betrügerischen Chefs befindet sich der alte Buchhalter Kringelein, der damit auch dem Verfall bisheriger bürgerlicher Werte ins Angesicht blicken muss.

Die "Menschen im Hotel" sind jeder für sich in ihren Eigenheiten sehr unterschiedlich, und doch verbindet sie alle der Bruch der gesellschaftlichten Ordnung, gekennzeichnet durch anonymisierte Massen und gleichzeitigem Überschwang nach Kriegsende.

"Menschen im Hotel" im Überblick

Menschen im Hotel

von Vicki Baum

Mit Brigitte Horney, Willy Maertens, Erik Schumann

Produktion: 1958

Sendezeit Sa, 08.12.2018 | 20:05 - 22:00 Uhr
Sendung Deutschlandfunk "Hörspiel"
Radiosendung

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