Ende Juli 2021. Es sind die aufwühlenden Tage der Flutkatastrophe in NRW. Auf Telegram verschickt ein Nutzer eine Sprachnachricht: "600 Babyleichen in Bad Neuenahr-Ahrweiler angeschwemmt."Bei der Meldung handelt es sich um eine Lüge. Wir begeben uns auf die Suche nach dem Urheber – und finden ihn. Es stellt sich heraus: Hinter der Sprachnachricht steckt viel mehr als nur eine Falschmeldung.
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Es ist laut, richtig laut, desorientierend laut. In den sozialen Medien, im öffentlichen Raum, in der Politik. Und überall versuchen Akteure aus dieser Lautstärke Kapital zuschlagen: Lobby-Gruppen, Geschäftsleute, Influencer:innen und große Tech-Konzerne. Von Wahlkampf-Desinformation und globalen Machtspielen: Noise entwirrt das Chaos. Unsere Hosts Khesrau Behroz und Patrick Stegemann tauchen tief in die Themen ein, die hinter den Schlagzeilen der Bundestagswahl 2025 stecken. Mit exzellentem Journalismus, starken Recherchen und einem klaren Ziel: Orientierung bieten.
Folgen von Noise
22 Folgen
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Folge vom 29.09.2021E5: Desinfo FM
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Folge vom 23.09.2021E4: Vienna CallingDas Ende des grünen Höhenflugs – es begann mit der Debatte um Baerbocks Lebenslauf. Aber: Wo kam die eigentlich her? Die überraschende Antwort: zu großen Teilen aus Österreich. Von dort aus zielt ein Netzwerk rechter Medien auf den deutschen Markt.
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Folge vom 15.09.2021E3: Meme FactoryTikTok gilt als jung, fröhlich und irgendwie unverfänglich. Doch es sind genau jene Mechanismen, die die Plattform so erfolgreich und vor allem bei jungen Nutzer:innen so beliebt machen, die sie auch zum möglichen Einfallstor für Desinformation zur Bundestagswahl werden lassen.
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Folge vom 08.09.2021E2: Sorry Not SorryWir alle wissen, was Desinformation anrichten kann, wie Fake-News aussehen und haben von Hassattacken im Netz gehört. Die heutige Folge schaut auf die andere Seite: Auf Agenturen, die genau diese Dinge anbieten – für Parteien und Machthaber:innen weltweit. Wenn das Geld stimmt. Wir werfen aber auch einen Blick auf Facebook und Mark Zuckerberg: Denn seine Plattformen sind es, auf denen solche Kampagnen häufig stattfinden. Und Zuckerberg sagt bislang vor allem: Sorry.