Der Rockstar-Mythos um Doors-Sänger Jim Morrison flammt auch heute immer wieder noch auf
Der Rockstar-Mythos um Doors-Sänger Jim Morrison flammt auch heute immer wieder noch auf © Gloria Stavers/Warner Music

Hörspiel

"Not to touch the earth" - Ein Trip in die mystische Welt des Jim Morrison

Rebellisch, skandalös, geheimnisvoll, selbstzerstörerisch - Jim Morrison war in den Sechzigern der Inbegriff des Rockstars. Der The Doors-Sänger wollte verschiedene Kunstformen vereinen und sah sich als ein Mittler zwischen der realen und imaginären Welt. Ganz verstanden fühlte er sich wohl nie.

Die Erde nicht berühren - unangreifbar sein, über den Dingen schweben, zwischen der Welt des Realen und der des Imaginären pendeln - Jim Morrisons Projekt war ehrgeizig. 

Den Indianer hatte Morrison in sich erweckt, wollte Schamane sein, der die Rockgemeinde auf eine Reise in dieses andere Universum führte - "break on through to the other side".

Doch auf der anderen Seite kann es verdammt einsam sein. Und es führt kein Weg zurück.

Vier Jahre lagen zwischen Aufbruch und Ende, dem ersten Album der Doors 1967 und Morrisons Tod in der Badewanne einer Pariser Mietwohnung. Vier Jahre mit immer verzweifelteren Versuchen, aus der Vermarktungsmaschine des Rockgeschäfts auszusteigen.

"Not to touch the earth" ist ein Trip in die mythische Welt des Jim Morrison und ein Ausflug in die Poesie seiner Texte.

"Not to touch the earth" im Überblick

Not to touch the earth

von Tom Noga

Mit Jaron Loewenberg, Torsten Sense, Magdalena Artelt, Lisa Adler u.a.

Produktion: 2011

Sendezeit So, 09.12.2018 | 19:04 - 20:00 Uhr
Sendung WDR 3 "Hörspiel"
Radiosendung

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