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Pau Casals Festival: Fest des Cellos - Hommage an Pablo Casals
Seit 1981 erinnert das "Pau Casals International Music Festival", das alljährlich im Juli in El Vendrell im Nordosten Spaniens stattfindet, an den berühmten katalanischen Cellisten Pablo Casals. In dieser Stadt entdeckte der Meistercellist einst bei einem Auftritt seine Begeisterung für sein Instrument.
Gegenwärtig hat sich das Festival zu einem bedeutenden Treffpunkt für internationale Cello-Kunst und Ensembles entwickelt und zieht Aufmerksamkeit über die Grenzen Kataloniens und Spaniens hinaus an. Am 10. Juli war der renommierte Cellist Daniel Müller-Schott zu hören, der wichtige Werke der Kammermusik präsentierte: Unter anderem spielte er die Suite für Violoncello allein in G-Dur von Johann Sebastian Bach, die erste von sechs kompletten Suiten, die zwischen 1717 und 1720 während Bachs früher Amtszeit in Köthen entstanden. Gemeinsam mit der Pianistin Annika Treutler und der Geigerin Noa Wildschut führte er das im Jahr 1808 geschaffene Klaviertrio D-Dur op. 70/1 von Ludwig van Beethoven auf, das wegen seines geheimnisvollen und unheimlichen Mittelsatzes als "Geister-Trio" bekannt ist. Abschließend kam Felix Mendelssohn-Bartholdys Klaviertrio d-Moll op. 49 zur Aufführung, das 1840 in Leipzig uraufgeführt wurde und in dem melodische Themen, heitere Geistererscheinungen und romantische Leidenschaft zusammenkommen.
"Pau Casals Festival: Fest des Cellos - Hommage an Pablo Casals" im Überblick
Pau Casals Festival: Fest des Cellos - Hommage an Pablo Casals
von Bach, Beethoven, Mendelssohn
Mit Annika Treutler, Klavier; Noa Wildschut, Violine; Daniel Müller-Schott, Violoncello
Pau Casals Auditorium El Vendrell, Tarragona
10. Juli 2026
| Sendezeit | Do, 13.08.2026 | 18:03 - 20:00 Uhr |
| Sendung | BR-KLASSIK "Festspielzeit" |