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"Phädra"
Phädra ist eine tragische Figur aus der Antike, die sich in ihren Stiefsohn verliebt und gemeinsam mit ihm ein tragisches Ende findet. Ildebrando Pizzetti macht daraus die erste "Literaturoper" Italiens. Britten fokussiert sich dagegen auf den Kern der klassischen Tragödie von Racine.
Die Figur der Phädra aus der Antike zählt zu den bedeutendsten tragischen Frauenfiguren jener Zeit. Dabei ist sie Teil eines modernen Ehedramas, da sie sich in ihren Stiefsohn Hippolytos verliebt und das Schicksal beide auf tragische Weise zusammenführt.
Über die Jahre hinweg hat dieser Stoff immer wieder für intensive Diskussionen gesorgt. So auch im pathosgeladenen Drama von Gabriele d’Annunzio, welches Ildebrando Pizzetti 1915 als eine der ersten "Literaturopern" Italiens eingespielt. In seiner dramatischen Kantate konzentriert sich Benjamin Britten jedoch gezielt auf den essenziellen Kern des klassischen Tragödienstoffes von Jean Racine.
""Phädra"" im Überblick
"Phädra"
von Pizzettii; Britten
Mit Leitung: Enrique Mazzola; Seiji Ozawa / Hasmik Papian als Fedra; Gustavo Porta als Ippolito
| Sendezeit | So, 29.10.2023 | 20:03 - 23:00 Uhr |
| Sendung | SWR Kultur "Oper" |