Er war ein Streithahn, der Autoritäten nicht fürchtete: Wilhelm von Ockham (1288 - 1347). In England der Ketzerei bezichtigt, fand er in München Asyl. Sein Werk gilt heute als Perle des theologisch-philosophischen Denkens.
Religiös
Religion - Die Dokumentation Folgen
Einblicke in das, was die Welt im Innersten zusammenhält, was Menschen unbedingt angeht. Wir erzählen von existentiellen Erfahrungen, berichten über spannende Diskurse aus Religion und Spiritualität - und sind in geistigen Welten unterwegs.
Folgen von Religion - Die Dokumentation
454 Folgen
-
Folge vom 11.03.2022Wilhelm von Ockham - Ein streitbarer Engländer im bayerischen Exil
-
Folge vom 11.03.2022Teresa von Ávila: Mystikerin und Managerin - Zum 400sten Jahrestag ihrer HeiligsprechungZu Lebzeiten wird die spanische Karmelitin und Mystikerin Teresa von Ávila mehrfach bei der Inquisition verklagt. Nur 40 Jahre nach ihrem Tod, am 12. März 1622, spricht Papst Gregor XV sie heilig. 1970 erhält sie sogar als erste Frau den Titel einer "Kirchenlehrerin". Die Sendung zeichnet das Porträt einer bis heute faszinierenden Persönlichkeit.
-
Folge vom 04.03.2022Streit um die Wurst - Wie die Zürcher Reformatoren das Fasten vom Zwang befreitenVor fast 500 Jahren, am 9. März 1522, taten Zürcher Christen um den Reformator Ulrich Zwingli etwas Skandalöses: Sie trafen sich zum Wurstessen, ausgerechnet zu Beginn der Fastenzeit. Mit dem berühmt gewordenen "Zürcher Wurstessen" begann in der Schweiz die Reformation, wie Uwe Birnstein in den "Evangelischen Perspektiven" erzählt.
-
Folge vom 04.03.2022Die Münchener Möhlstraße: Eine - nicht nur - jüdische NachkriegsgeschichteDie Möhlstraße liegt im Münchner Nobelstadtteil Bogenhausen. Ihre bewegte Geschichte ist der Straße heute nicht mehr anzusehen. In der Nazizeit lebten Parteifunktionäre hier und in den benachbarten Straßen. Nach dem Krieg beschlagnahmten die amerikanischen Besatzer etliche der Villen und teilten sie jüdischen Hilfsorganisationen zu, die sich um die Überlebenden der Konzentrationslager kümmerten. Zum Auftakt der diesjährigen Woche der Brüderlichkeit erinnert Sabine Rauh an das Zentrum jüdischen Lebens, das hier für wenige Jahre entstand.