Robert Schumanns Klaviertrio in der Aufführung
Robert Schumanns Klaviertrio in der Aufführung © Johann Anton Völlner, Hamburg / Wikimedia Commons / Public Domain

Klassische Musik

Robert Schumanns "Trio Nr. 1 d-Moll, Nr. 2 F-Dur und Nr. 3 g-Moll "

Robert Schumann erlebte zahlreiche nervliche Zusammenbrüche, welche in seinen Klaviertrios hörbar sind, die gleichsam als musikalische Tagebücher fungieren.

Unter schwierigen Umständen entstanden seine drei Klaviertrios. Das erste Trio, welches er im Sommer des Jahres 1847 komponierte, weist in der düsteren d-Moll-Tonart noch auf den schweren Nervenzusammenbruch hin, den er 1844 erlitt. Schon wenige Monate darauf erschuf er das zweite Trio, das durch seine wiedererlangte kreative Energie eine gelassenere Stimmung vermittelt. Bei der Arbeit am dritten Trio im Oktober 1851 geriet Schumann abermals in eine Krise; die zunehmende Kritik an seiner Rolle als Generalmusikdirektor in Düsseldorf löste erneut ernste psychische Probleme aus. Diese von intensiven Emotionen durchzogenen Trios sind von der Geigerin Antje Weithaas, der Cellistin Marie-Elisabeth Hecker und dem Pianisten Dénes Várjon in den Räumlichkeiten des Deutschlandfunk Kammermusiksaals im Januar und Februar 2025 aufgenommen worden.

"Robert Schumanns "Trio Nr. 1 d-Moll, Nr. 2 F-Dur und Nr. 3 g-Moll "" im Überblick

Robert Schumanns "Trio Nr. 1 d-Moll, Nr. 2 F-Dur und Nr. 3 g-Moll "

von Schumann

Mit Antje Weithaas, Violine; Marie-Elisabeth Hecker, Violoncello; Dénes Várjon, Klavier

Deutschlandfunk Kammermusiksaal

Sendezeit Mo, 13.07.2026 | 21:05 - 22:50 Uhr
Sendung Deutschlandfunk "Musik-Panorama"
Radiosendung