In "Schnitte" sammelte Rolf Dieter Brinkmann Materialien für einen eigenständigen Roman an, der jedoch niemals geschrieben wurde
In "Schnitte" sammelte Rolf Dieter Brinkmann Materialien für einen eigenständigen Roman an, der jedoch niemals geschrieben wurde © freeimages.com

Hörspiel

Rolf Dieter Brinkmanns "Schnitte" - Mehr als nur Literatur

Ausgeschnittene Bilder, Schlagzeilen, Zitate, private Fotos und mit Schreibmaschine abgetippte eigene Texte - Rolf Dieter Brinkmanns "Schnitte" ist keine Literatur im eigentlichen Sinne. Die Materialien geben die düstere Weltwahrnehmung des Autors wieder - im Hörspiel akustisch umgesetzt.

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"Schnitte" ist das letzte, in Rom beendete Tagebuch Rolf Dieter Brinkmanns. Es erschien postum im Rowohlt Verlag als Faksimile.

"Was er wahrnimmt, ist schrecklich. Versehrung, Schmutz, Fäulnis, Geilheit. Brinkmann will sich die Welt aneignen, etwas aus ihr und im Kontakt mit ihr entstehen lassen, aber er sieht nur Brüchigkeit und Verwüstung. Seine Vereinzelung ist unüberbrückbar." (Joachim Sartorius).

Ulrich Gerhardt entwickelte aus den nachgelassenen Tagebuchmontagen ein Radiostück, das in seiner akustischen Umsetzung die Sichtweise und die literarische Methode Brinkmanns veranschaulicht.

"Schnitte" im Überblick

Schnitte

von Rolf Dieter Brinkmann

Mit Christian Brückner

Produktion: 1995

Sendezeit Di, 19.05.2015 | 20:05 - 21:00 Uhr
Sendung Deutschlandfunk "Hörspiel"
Radiosendung