Die Spionage russischer Agent in Deutschland
Die Spionage russischer Agent in Deutschland © Bernd Kasper / pixelio.de

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Russlands Schattennetz - Spionage und Sabotage im Visier

Seit dem 17. März wird vor dem Oberlandesgericht in Stuttgart gegen drei Angeklagte verhandelt. Den Beschuldigten wird zur Last gelegt, im Frühjahr 2025 von Köln aus Testsendungen mit GPS-Trackern in Richtung Ukraine verschickt zu haben. Laut Bundesanwaltschaft geschah dies vermutlich, um Transportwege zu erkunden. Die Ermittler vermuten hinter der Aktion einen russischen Geheimdienst, der in einem weiteren Schritt Sabotage geplant haben könnte. Dieser Fall deutet auf ein vertrautes Vorgehen hin: die Nutzung sogenannter "Wegwerfagenten", die ohne eine offensichtliche Karriere im Geheimdienst arbeiten. Experten und Behörden vermuten, dass Spionage und Sabotage durch Russland auch in Deutschland zunehmen und die gegenwärtige Sicherheitslage stark beeinflussen könnten.

"Russlands Schattennetz - Spionage und Sabotage im Visier" im Überblick

Russlands Schattennetz - Spionage und Sabotage im Visier

von Joseph Röhmel

Sendezeit Mo, 06.07.2026 | 19:30 - 20:00 Uhr
Sendung Deutschlandfunk Kultur "Zeitfragen Feature - Politik und Soziales"
Radiosendung