Von 1807 bis zu seinem Tod im Jahr 1843 bewohnte Friedrich Hölderlin eine Turmstube bei der Familie Zimmer in Tübingen
Von 1807 bis zu seinem Tod im Jahr 1843 bewohnte Friedrich Hölderlin eine Turmstube bei der Familie Zimmer in Tübingen © Franz Carl Hiemer / Wikimedia Commons / Public Domain

Hörspiel

"Scardanelli" - Die letzten Lebensjahre des Dichters Friedrich Hölderlin

Schon um 1800 wurde bei Friedrich Hölderlin eine "Hypochondrie" diagnostiziert. Sein geistiger Zustand verschlechterte sich zunehmend. Nach einer Zwangsbehandlung im Klinikum Tübingen übernahm die Familie Zimmer die Pflege des Dichters, der seine Werke oft nur noch mit "Scardanelli" signierte.

"Unheilbar" heißt es im Fall Friedrich Hölderlin - die psychische Erkrankung lässt die Experten in der zweiten Hälfte seines Lebens ratlos zurück. 

Zurückgezogen in Tübingen wird er gepflegt und schreibt auch hier weiter unter der Obhut von wohlwollenden Bewunderern seiner Werke. Er signiert viele dieser späten Gedichte mit dem Namen "Scardanelli".

In dem ebenso betitelten Hörspiel vermischt der Autor Stephan Hermlin die Geschichtsschreibung mit Poesie und biographische Daten mit Fiktion rund um Friedrich Hölderlin zum 250. Geburtstag.

"Scardanelli" im Überblick

Scardanelli

von Stephan Hermlin

Mit Winfried Wagner, Hilmar Baumann, Lothar Schellhorn, Peter Groeger, Monika Lennartz u.a.

Produktion: 1970

Sendezeit Mo, 16.03.2020 | 20:00 - 21:00 Uhr
Sendung MDR KULTUR "Hörspiel"
Radiosendung