Die Gedichte beschreiben eine kalte Welt.
Die Gedichte beschreiben eine kalte Welt. © Conny Agel / PIXELIO

Klassische MusikKlassik-Konzerte & Oper

Schuberts "Winterreise" mit Mark Padmore und Mitsuko Uchida

"Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh ich wieder aus" sind die einleitenden Worte des Gedichtzyklus "Winterreise" von Wilhelm Müller. Sie stehen für das Grundgefühl der Romantik. Das Ich ist entwurzelt und friert in einer kalten, schmerzvollen Welt. Es sehnt sich nach überirdischer Transzendenz.

Ein Jahr vor seinem Tod vertonte Franz Schubert die Gedichte von Müller in 24 Liedern. So schaffte er einen Zyklus, der Zuhörende noch heute tief berührt.

Im Juni präsentierte der britische Tenor Mark Padmore den Zyklus in einem "Lunchtime Concert" beim BBC. Der Tenor ist vor allem für seine klare und bewegliche Stimme bekannt, mit der er zum idealen Evangelisten in Bachs Passionen wurde.

Wegen den Beschränkungen durch Corona musste dieses Konzert zu einem "Lockdown Lunchtime" ohne Publikum werden. In der Londoner Wigmore Hall fand es mit Hilfe der japanischen Pianistin Mitsuko Uchida dennoch statt.

"Schuberts "Winterreise" mit Mark Padmore und Mitsuko Uchida" im Überblick

Schuberts "Winterreise" mit Mark Padmore und Mitsuko Uchida

von Schubert

Mit Mitsuko Uchida, Klavier

Wigmore Hall in London

2020

Sendezeit So, 18.10.2020 | 20:04 - 22:00 Uhr
Sendung hr2-kultur "Konzertsaal"
Radiosendung

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