"Gute Freunde kann niemand trennen" gehört zu den Abgründen deutscher Musikgeschichte, nun hat RTL+ den Beckenbauer-Burner als Titel für eine Serie über die frühe Geschichte des FC Bayern München genommen. Holger, Michael und Rüdiger - das Podcast-Äquivalent zu Katsche Schwarzenbeck, Sepp Maier und Paul Breitner - haben sich zusammengesetzt, um über die sechs Folgen von "Gute Freunde" (5:53) zu diskutieren. Ist die Serie, die visuell ein Stilmittel von "Winning Time" bemüht, auch inhaltlich das deutsche Gegenstück zur Lakers-Serie? Zur Halbzeit des Podcasts nimmt Udo Lattek dann einen Wechsel vor und schickt Roland für Holger aufs Feld, um über die erste Hälfte der letzten Staffel von "The Crown" (39:00) und die letzten Tage von Lady Di zu diskutieren. Dabei finden das magische Podcast-Dreieck wenig Positives an der leider im falschen Sinne geistreichen Serie. Und schließlich wird Holger vom Platz gestellt und Rüdiger und Michael versuchen alleine mit der fünften Staffel von "Fargo" (1:18:47) bei Magenta TV den Podcast über die Zeit zu retten.
Cold-Open-Frage: "Was halten wir von Dave Feloni als neuem ,Star Wars'-Zampano?"
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Egal ob Netflix, Amazon, Sky, Disney, Apple, Paramount oder Streaming in TV und Mediatheken: Wir filtern aus dem Überangebot an Serien das raus, was sich lohnt - und warnen vor dem, was ein Verbrechen am Fernsehen darstellt. Kompetent, werbefrei, unabhängig und mit Leidenschaft für Podcast urteilen eine Handvoll Serienjunkies, die als Nerds für Star Wars, Star Trek und Marvel begonnen haben, mittlerweile Serien und TV aber für hohe Kultur halten und die gesamte Bandbreite abdecken: von Recaps zu Mega-Hits bis zu Geheimtipps bei kleinen Streamingdiensten: hier findet Ihr die besten Serien
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Folge vom 24.11.2023"The Crown", "Fargo" und "Gute Freunde - Die Geschichte des FC Bayern"
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Folge vom 17.11.2023"Deutsches Haus", die Godzilla-Serie "Monarch", "A Murder at the End of the World" und "Spy/Master"Selten war eine Serie zeitgemäßer als diese. Mit "Deutsches Haus" (5:59) erzählt Annette Hess ("Weissensee") für Disney+ die Geschichte der Frankfurter Auschwitzprozesse im Jahr 1963 - und zeigt eindringlich noch einmal die Folgen von Antisemitismus auf. Eine Serie, die für Holger und Rüdiger fantastisch inszenierte Momente bietet, die noch lange nachhallen. Aber auch eine Serie, die oft von ihrem Kernthema für Familien-, Liebes- und andere Dramen abbiegt. Wir versuchen zu analysieren, wie das aufgeht. Komplett auf Unterhaltung ist dagegen Apples "Monarch: Legacy of Monsters" (35:40) ausgelegt, die das MonsterVerse um Godzilla, King Kong und Co. um eine erstaunlich menschenlastige Serie bereichert. Auf zwei Zeitebenen erzählt - In der 1950ern wird die Gründung von Monarch gezeigt, 60 Jahre später die Nachwirkungen des G-Days in San Francisco - bietet sie zwei Russells in derselben Rolle: Kurt und seinen Sohn Wyatt. Können Monster-Hasser Rüdiger und Guilty-Pleasure-Gucker Holger damit etwas anfangen? Ebenfalls auf zwei Zeitebenen ist die Disney-Serie "A Murder at the End of the World" (54:50) mit Clive Owen und Emma Corrin ("The Crown") erzählt, die einerseits eine Murder Mystery auf Island und in Rückblenden eine Serienkiller-Jagd in den USA zeigt. Funktioniert dieser Spagat von "The OA"-Macherin Brit Marling? Und schließlich gibt es noch eine kurze Empfehlung aus Rüdis Reste-Rampe: die Spionageserie "Spy/Master" (1:10:58), die lose die wahre Geschichte des rumänischen CIA-Überläufers Ion Mihai Pacepa im Bonn des Jahres 1978 erzählt. Cold-Open-Frage: "Wofür sind wir dieses Jahr dankbar?"
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Folge vom 10.11.2023"For all Mankind", "The Buccaneers" und "Mrs. Davis" - die irrste Serie des JahresMit "Mrs. Davis" (4:05) bringt David Lindelof via Amazon die wohl verrückteste Serie des Jahres an den Start. Der Kampf einer Nonne gegen eine KI ist zum Teil "Indiana Jones"-Abenteuer, zum Teil Bibelgeschichte, zum Teil Mystery, zum Teil Satire und etwa noch 5000 verschiedene Elemente mehr. Kann das gut gehen? Wir wissen es ehrlich gesagt auch nicht, aber Roland, Michael und Rüdiger hatten lange nicht mehr so viel Spaß, eine Serie zu schauen und darüber zu diskutieren. Spaß macht Michael und Rüdiger auch seit drei Staffeln (minus drei Folgen) "For all Mankind" (28:40), die mit den neuen Folgen das Jahr 2003 und endgültig den Mars erreicht und dabei sehr irdische Probleme und erneut spektakuläre Action auf den roten Planeten transportiert. Und schließlich bringt Apple TV+ mit "The Buccaneers" (49:12) auch noch eine neue Serie an den Start, die uns seltsam vertraut vorkommt, denn die Edith-Wharton-Adaption wirkt wie "Bridgerton" ohne Sex oder wie "The Gilded Age" mit interkontinentaler Tragweite. Klar, dass Michael und Rüdiger da nicht ganz auf einen Nenner kommen. Last Call für Eure Listen der besten Serien aller Zeiten: Bis Mittwoch könnt ihr sie noch an Serienweise (at) web.de schicken Cold-Open-Frage: "Auf welche Drehfortsetzung freuen wir uns nach Streikende am meisten?"
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Folge vom 03.11.2023"Die Therapie", "Unwanted", "Alles Licht das wir nicht sehen" und "Lawmen: Bass Reeves"Die heutige Folge steht ganz im Zeichen von Romanverfimungen, allen voran die Netflix-Miniserie "Alles Licht, das wir nicht sehen" (6:40), die auf einem Pulitzer-Preis-gekrönten Roman von Anthony Doerr basiert. Mit Mark Ruffalo, Hugh Laurie und "Dark"-Hauptdarsteller Louis Hofmann starbesetzt, sorgt der Vierteiler dennoch bei Buchkenner Michael und Neuling Rüdiger für heftige Diskussionen, in deren Verlauf zumindest einer von uns leicht seine Meinung ändert. Bei Amazons "Die Therapie" (28:09) gehen wir ebenfalls mit unterschiedlichen Voraussetzungen ran - wobei Rüdiger im Verlauf der Serie exakt die Entwicklung durchmacht, die Michael beim Lesen des Buches hatte. Denn zur Mitte der sechs Teile macht die Miniserie einen tonalen und erzählerischen Shift, der das Publikum auf dem falschen Fuß erwischen könnte. Auch die Wow-Serie "Unwanted" (44:31) über ein Kreuzfahrtschiff, das im Mittelmeer Flüchtlinge aufnimmt. Reicht es, wenn eine Serie ein gutes Anliegen hat? Oder darf man sich trotzdem über "Traumschiff"-artige Handlungsstränge aufregen? Und glauben die Macher ernsthaft, nur weil jemand aus Afrika kommt, hätten sie noch nie einen Fernseher gesehen? Und schließlich kommt mit "Lawmen: Bass Reeves" (58:55) eine neue Western-Serie aus dem Taylor-Sheridan-Stall, die sich dem bereits in "Watchmen" und "The Harder they Fall" thematisierten Schwarzen U.S. Marshal widmet. Ist die Serie so faszinierend wie das wahre Leben von Bass Reeves? Und vor allen Dingen: Kann man einem von Sklaverei über den Bürgerkrieg und einem Aufenthalt bei den Ureinwohnern bis zu Jahrzehnten als U.S. Marshal geprägten Leben in acht Folgen gerecht werden? Ihr habt noch bis zum 12.11. Zeit, Eure Besten Serien aller Zeiten an Serienweise (at) web.de zu schicken. Gerade in der zweiten Hälfte der Top 10 ist es noch sehr eng, sodass jede Liste einen Unterschied machen könnte. Cold-Open-Frage: "Was war das Amüsanteste am ,Rolling Stone'-Artikel über HBO"