Künstliche Intelligenz findet immer mehr Einzug in unseren Alltag und erleichtert so manchen Arbeitsschritt. Doch sie kann auch Stereotype verstärken und die Benachteiligung von bestimmten Geschlechtern befördern, wie sich etwa bei KI-Recruiting-Tools zeigte. Wie sich genderspezifische Vorurteile auch in KI-Sprachmodellen wie ChatGPT manifestieren - und was man dagegen tun kann, erklärt die Informatikerin Stefanie Urchs von der Hochschule München: Sie erforscht, wie man Trainingsdaten auf Genderdiskriminierung untersuchen kann, bevor diese zum KI-Training eingesetzt werden.
Kultur & Gesellschaft
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Sozusagen! Für alle Liebhaber, nicht für Rechthaber der deutschen Sprache. Mit Gesprächen, Glossen, Kommentaren über neue und alte Phänomene unserer Sprache.
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Folge vom 06.02.2025Wie sexistisch sind ChatGPT und Co.?
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Folge vom 30.01.2025Wer hat Angst vorm Sprachverfall? Der Germanist Philip Kraut im GesprächDer Dativ ist dem Genetiv sein Tod? So what, sagt der Germanist Philip Kraut von der Humboldt Uni in Berlin. Denn eines weiß er: Die Klage über den Verfall des Deutschen ist so alt wie die deutsche Sprache selbst. Und gute Nachrichten: Es gibt sie noch immer. Wissenschaftlich seien solche Thesen jedenfalls nicht haltbar. Und auch im Alltag plädiert Kraut für mehr Entspanntheit im Umgang mit sprachlicher Varianz.
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Folge vom 23.01.2025Schöpfer des Bayerischen Wörterbuchs: Wer war Johann Andreas Schmeller?Er gilt als Begründer der Dialektologie: Johann Andreas Schmeller. Als erster setzte er sich systematisch mit der bayerischen Mundart auseinander. Obwohl er aus allerkleinsten Verhältnissen stammte, wurde er zu einem der wichtigsten Sprachforscher des 19. Jahrhunderts. Der Germanist Werner Winkler setzt sich schon seit Jahrzehnten mit dem Werk von Schmeller auseinander und hat ihm jetzt eine neue Biografie gewidmet. Darüber haben wir mit ihm gesprochen.
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Folge vom 08.01.2025Rainer Kaufmann, unbequemer Journalist in Tiflis"Kaufmanns Kaukasische Post" - unter diesem Titel berichteten wir 2019 über einen Journalisten, der seinerzeit in Georgien eine deutschsprachige Zeitung herausgab. Wie ist es seinem Blatt seitdem ergangen? Wie präsent ist die deutsche Sprache noch in Georgien? Und: Wie beurteilt Rainer Kaufmann jetzt die verfahrene Lage im Land? Die einen fordern dort die enge Bindung an Europa, die anderen wollen es sich mit Russland nicht verscherzen - und all das in einem Klima aus Unversöhnlichkeit, Wahlbetrug und Gewalt.